17 March 2026, 06:23

Schwerer E-Scooter-Unfall in Karlsruhe löst stundenlanges Verkehrschaos aus

Eine Stadtstraße mit parkenden Scootern, Gebäuden, Texttafeln, einem Geländer, Bäumen und einem klaren blauen Himmel.

Schwerer E-Scooter-Unfall in Karlsruhe löst stundenlanges Verkehrschaos aus

Zusammenstoß zwischen E-Scooter und Fußgänger sorgt für Verkehrschaos in Karlsruhe

Am Donnerstagnachmittag führte ein Unfall zwischen einem E-Scooter und einem Fußgänger in Karlsruhe zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Das Geschehen ereignete sich in der Nähe des Zirkels und der Moltkestraße und forderte einen Schwerverletzten sowie zwei Leichtverletzte. Rettungskräfte eilten kurz nach 12:15 Uhr zum Unfallort, während sich in der Umgebung massive Staus und Umleitungen bildeten.

Der Unfall ereignete sich am 14. März 2024, als ein 18-jähriger E-Scooter-Fahrer mit einer 20-jährigen Mitfahrerin entlang des Zirkels in Richtung Moltkestraße unterwegs war. Augenzeugen berichteten, dass sowohl der Scooter als auch ein 48-jähriger Fußgänger plötzlich in dieselbe Richtung auswichen. Durch den Zusammenprall stürzte der Fußgänger zu Boden und erlitt eine tiefe Platzwunde am Kopf.

Die beiden Insassen des Scooters zogen sich ebenfalls leichte Verletzungen zu, benötigten jedoch keine akute medizinische Versorgung. Die Polizei sperrte umgehend die Unfallstelle ab, was zu umfangreichen Straßensperrungen führte. Stundenlang stauten sich die Fahrzeuge, und Umleitungen verursachten während des Nachmittagsverkehrs erhebliche Verzögerungen.

Der verletzte Fußgänger wurde von Rettungskräften ins Krankenhaus gebracht. Unterdessen begannen die Beamten mit den Ermittlungen zur Unfallursache, darunter die Frage, ob überhöhte Geschwindigkeit oder Unaufmerksamkeit eine Rolle spielten.

Der Vorfall behinderte den Verkehr den Großteil des Nachmittags, bis die Unfallstelle geräumt war und sich die Situation allmählich entspannte. Der Fußgänger befindet sich weiterhin in medizinischer Behandlung, während der Scooter-Fahrer und seine Mitfahrerin nach einer ersten Untersuchung wieder entlassen wurden. Die Behörden haben noch nicht bestätigt, ob Anklage erhoben oder weitere Maßnahmen ergriffen werden.

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