Falsche Anwälte locken Betrugsopfer mit betrugsrecht.de in neue Falle
Gerd BuchholzFalsche Anwälte locken Betrugsopfer mit betrugsrecht.de in neue Falle
Betrügerische Website betrugsrecht.de lockt Opfer von Finanzbetrug mit falschen Versprechungen
Die betrügerische Website betrugsrecht.de zielt auf Opfer von Finanzbetrug ab und lockt sie mit falschen Versprechen, verlorenes Geld zurückzuholen. Die Betrüger nutzen gefälschte Referenzen, KI-generierte Bilder und irreführende Behauptungen, um ihre Opfer dazu zu bringen, noch mehr Geld zu zahlen. Die Behörden warnen: Betroffene sollten schnell handeln, um weiteren Schaden zu begrenzen.
Der Betrug beginnt damit, dass betrugsrecht.de eine kostenlose Fallprüfung und rechtliche Unterstützung anbietet, um gestohlenes Geld zurückzuerlangen. Die Website behauptet, ein spezialisiertes Team zu haben, das Gelder zurückverfolgt, mit Behörden zusammenarbeitet und rechtliche Schritte einleitet – alles gegen eine Gebühr, die erst nach Erfolg fällig werde. Doch unter der angegebenen Adresse gibt es keine echte Kanzlei dieses Namens.
Die Opfer werden angewiesen, ein Krypto-Konto bei Kraken zu eröffnen und mindestens 0,1 Bitcoin (etwa 6.000 Euro) einzuzahlen, um ein Rückbuchungsverfahren zu starten. Sobald die Zahlung getätigt ist, verschwinden die Betrüger oder verlangen zusätzliche Gebühren – die Verluste steigen weiter. Die Besitzerdaten der Domain sind versteckt, und die Registrierung wurde erst Ende 2025 verlängert, was weitere Zweifel aufkommen lässt.
Ermittlungen zeigen, dass die Fotos der angeblichen Mitarbeiter KI-generiert sind. Der vermeintliche Gründer, Dr. Thomas Weber, ist in Deutschland nicht als Anwalt registriert. Experten weisen darauf hin, dass die Rückverfolgung gestohlener Kryptowährungen ohnehin schwierig ist – solche Betrugsmaschen seien daher besonders gefährlich.
Wer von diesem Betrug betroffen ist, sollte sofort Anzeige bei der Polizei erstatten. Der Kontakt zu den Betrügern sollte abgebrochen und alle Beweise gesichert werden, um die Ermittlungen zu unterstützen. Opfer wird geraten, besonders vorsichtig zu sein, da solche "Rückhol"-Betrüge oft zu noch größeren finanziellen Schäden führen.






