20 March 2026, 14:19

Lebenslange Haft für brutalen Mord an Mutter auf E-Scooter in Baden-Württemberg

Weißer Polizeiwagen mit "Polizei"-Text an der Seite, gefolgt von mehreren Fahrzeugen auf einer Straße, die von Gras und Bäumen gesäumt ist, außerhalb einer Stadt.

Mord an einer Frau auf einem Waldweg: Lebenslange Haft für 47-Jährigen in Stuttgart - Lebenslange Haft für brutalen Mord an Mutter auf E-Scooter in Baden-Württemberg

Ein 47-jähriger Mann ist wegen des Mordes an einer Frau in Baden-Württemberg zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Das Gericht stützte sich auf Indizienbeweise, darunter Mobilfunkdaten, um ihn zu überführen. Das Opfer, eine zweifache Mutter, wurde bei einem brutalen Angriff getötet, während sie einen E-Scooter fuhr.

Die Bluttat ereignete sich im Februar 2025 auf einem Waldweg. Die Frau erlitt tödliche Verletzungen im Halsbereich, bevor ihr Körper drei Monate später in einem Amphibientunnel gefunden wurde. Die Ermittler stellten später fest, dass der Angeklagte sich an zwei verschiedenen Tagen jeweils etwa drei Stunden lang in der Nähe des Tatorts aufgehalten hatte, bevor es zur Tat kam.

Das Gericht verurteilte den Mann zudem zur Zahlung von 10.000 Euro Schmerzensgeld an die Kinder des Opfers. Zudem muss er die Beerdigungs- und Überführungskosten in die Mongolei tragen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig; der Angeklagte bleibt bis zu einer möglichen Berufung in Untersuchungshaft.

Der Fall unterstreicht die Bedeutung forensischer Beweismittel wie Standortdaten von Mobiltelefonen bei der Aufklärung schwerer Gewaltverbrechen. Der Verurteilte muss die lebenslange Strafe verbüßen, sofern das Urteil nicht in der Berufungsinstanz aufgehoben wird. Die Familie des Opfers erhält im Rahmen der Gerichtsentscheidung finanzielle Unterstützung.

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