24 March 2026, 20:23

Zugewanderte Frauen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe gegen Fachkräftemangel

Plakat mit animierten Figuren und Text, der die Zunahme der internationalen Studenten in den USA um 10% auf 974,926 im Jahr 2014/15 angibt.

Zugewanderte Frauen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe gegen Fachkräftemangel

Fünfzehn zugewanderte Frauen haben einen elfmonatigen Qualifizierungskurs begonnen, um sich auf eine Karriere in der Bildung und Sozialarbeit vorzubereiten. Das Programm, das dem Fachkräftemangel im pädagogischen Bereich in Deutschland entgegenwirken soll, unterstützt die Teilnehmerinnen dabei, ihre Deutschkenntnisse zu verbessern und berufliche Perspektiven zu erkunden. Viele hoffen, anschließend eine Ausbildung oder eine Anstellung in Kitas, sozialen Einrichtungen oder in der heilpädagogischen Förderung zu finden.

Die neue Gruppe setzt sich aus Frauen aus Kasachstan, Afghanistan, der Ukraine, Moldau, der Türkei und Syrien zusammen. Ihr Ziel ist es, das Sprachniveau C1 zu erreichen – eine Voraussetzung für die staatlich anerkannte Erzieherausbildung oder ein pädagogisches Studium. Der Kurs, der bis Mitte Dezember 2026 läuft, verbindet Sprachunterricht mit praxisnahen Trainingseinheiten.

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Die Teilnehmerinnen absolvieren Hospitationen, Praktika und Coaching-Sitzungen. Zudem erhalten sie Unterstützung bei Bewerbungen und besuchen fachspezifische Kurse in Pädagogik. Frühere Durchgänge des Programms haben gezeigt, dass Absolventinnen häufig in die Ausbildung oder in Jobs der frühen Kindheitsbildung einsteigen konnten, auch wenn genaue Zahlen nicht vorliegen.

Oberbürgermeister Becher betonte die doppelte Zielsetzung der Initiative: Sie bekämpft nicht nur den Fachkräftemangel im Bildungsbereich, sondern fördert auch die Integration von Zugewanderten in den deutschen Arbeitsmarkt. Viele Teilnehmerinnen streben Berufe an, in denen der Bedarf an qualifiziertem Personal besonders hoch ist.

Das Programm bietet Zuwanderinnen einen strukturierten Weg in pädagogische und soziale Berufe. Durch die Kombination von Sprachförderung und praktischer Erfahrung soll es helfen, Lücken im Arbeitsmarkt zu schließen. Für die Teilnehmerinnen stehen als nächste Schritte Praktika, Bewerbungen und weitere Qualifizierungen an.

Quelle