Großübung in Bad Schwalbach simuliert schweren Gefahrgutunfall mit 350 Einsatzkräften
Hans-Josef BeckmannGroßübung in Bad Schwalbach simuliert schweren Gefahrgutunfall mit 350 Einsatzkräften
Großübung in Bad Schwalbach: Simulation eines schweren Verkehrsunfalls mit Gefahrgut
Am Donnerstag findet in Bad Schwalbach eine großangelegte Notfallübung statt. Dabei wird ein schwerer Verkehrsunfall mit gefährlichen Stoffen und mehreren Verletzten simuliert. Die Behörden bitten Anwohner, mit vermehrtem Einsatz von Rettungskräften in der Umgebung zu rechnen.
Die Übung läuft von 9:00 Uhr bis etwa 12:30 Uhr in der Nähe des Gewerbegebiets „Ober der Hardt“. Im Mittelpunkt steht die „Alte Bäderstraße“, wo ein fiktiver Unfall mit einem Chemikalienaustritt nachgestellt wird. Um die Situation möglichst realistisch zu gestalten, setzen die Organisatoren farbigen Rauch ein.
Mehr als 350 Einsatzkräfte – darunter Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste – sind beteiligt. Der Rheingau-Taunus-Kreis will damit prüfen, wie gut seine Katastrophenschutzeinheiten unter Druck zusammenarbeiten. Obwohl öffentliche Straßen nicht gesperrt werden, sollten Autofahrer während der Übung die Umfahrung um das Gewerbegebiet meiden.
Anwohner müssen mit mehr Sirenen und Einsatzfahrzeugen als sonst rechnen. Die Behörden betonen, dass es sich um eine geplante Übung handelt und keine echte Krise vorliegt.
Im Fokus der Aktion steht die Abstimmung zwischen den Rettungskräften sowie ihre Vorbereitung auf großflächige Schadenslagen. Die Straßen bleiben befahrbar, doch mit vorübergehenden Verzögerungen und Lärm in der Nähe des Übungsgeländes ist zu rechnen. Der Kreis bittet die Bevölkerung, den Bereich während der Übung zu meiden.






