29 April 2026, 12:21

Wiesbadens Maifestspiele feiern 130 Jahre mit Wagner, Giraffen und Straßenkunst

Schwarzes und weiße Foto von Wagners Opernhaus in Bayreuth mit einigen Menschen vor dem Gebäude, umgeben von Bäumen und einem klaren Himmel, mit Text unten.

Wiesbadens Maifestspiele feiern 130 Jahre mit Wagner, Giraffen und Straßenkunst

Die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden feiern ihre 130. Auflage

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Das traditionsreiche Festival ist zurück – und setzt in diesem Jahr auf eine mutige Mischung aus Oper, Straßenkunst und öffentlichen Auftritten. Die Veranstalter wollen künstlerische Grenzen sprengen und gleichzeitig die Gemeinschaft zusammenbringen.

Eröffnet wurde das Festival mit Richard Wagners Tristan und Isolde, das an einem Abend gleich zweimal auf die Bühne kam: einmal im Konzertsaal und einmal unter freiem Himmel. Regie führte Tiago Rodrigues, der europäische Theatertraditionen mit modernen Interpretationen verband. Das Hessische Staatstheater präsentierte die Oper zudem als Open-Air-Aufführung am Warmen Damm – kostenlos für alle Besucher.

Am zweiten Tag eroberte die Kunst die Straßen: Riesige Giraffen-Puppen zogen als Parade durch die Innenstadt, während Origami-Workshops und ein offener Opernchor Publikum magnetisch anzogen. Wagner-Experten standen Rede und Antwort zur Musik und ihrer Geschichte. Den Abschluss des Tages bildete ein besonderes Konzert mit Schauspieler und Musiker Christian Friedel.

Ein Live-Mitschnitt von Tristan und Isolde wurde zudem auf einer Großleinwand übertragen – so konnten noch mehr Menschen die Aufführung auch ohne Ticket erleben.

Das Festival bleibt seinem Konzept treu, Hochkultur mit öffentlicher Teilhabe zu verbinden. Kostenlose Open-Air-Opern, Straßenperformances und Fachgespräche sorgen für eine breite Beteiligung. Das diesjährige Programm unterstreicht einmal mehr den langjährigen Anspruch des Events: Kunst, Künstler und Publikum auf unerwartete Weise zu vereinen.

Quelle