25 March 2026, 00:24

Reutlinger Polizei startet Kampagne für sichere Schulwege der Erstklässler

Ein Straßenschild mit der Aufschrift "Geschwindigkeit reduzieren Gefahrenzone Schulbereich" mit einer Person daneben, Bäumen, Strommasten, Drähten, einem Haus und dem Himmel im Hintergrund.

Reutlinger Polizei startet Kampagne für sichere Schulwege der Erstklässler

Hunderte Erstklässler im Polizeibezirk Reutlingen werden am 15. September 2025 ihre Schullaufbahn beginnen. Die Behörden verstärken ihre Bemühungen, um die Kinder auf ihren Wegen sicher zu begleiten – denn junge Schüler sind im Straßenverkehr einem besonders hohen Risiko ausgesetzt. Mit der Kampagne Sicherer Schulweg wollen Polizei und Partner die Zahl der Unfälle verringern und das Bewusstsein von Autofahrern sowie Eltern schärfen.

Besonders Erstklässler haben aufgrund ihrer geringen Körpergröße und unberechenbaren Verhaltensweise Schwierigkeiten, sich im Straßenverkehr sicher zu bewegen. Ihre mangelnde Erfahrung macht das Überqueren von Straßen zu einer gefährlichen Herausforderung, da sie von Autofahrern oft zu spät erkannt werden. Allein im Jahr 2024 gab es im Raum Reutlingen 33 registrierte Vorfälle mit Kindern und Jugendlichen zwischen sechs und 17 Jahren.

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Die Polizeiaktion verbindet Aufklärung mit konsequenteren Kontrollen. Beamte werden verstärkt gegen Falschparker auf Gehwegen, an Übergängen und in Fußgängerzonen vorgehen – denn solche Hindernisse zwingen Kinder, sich in gefährliche Verkehrssituationen zu begeben. Zudem prüfen sie, ob Kinder im Auto richtig gesichert sind, da das Risiko schwerer Verletzungen ohne geeignete Rückhaltesysteme um das Siebenfache steigt.

Die Behörden raten zudem von sogenannten Elterntaxis ab – also kurzen Fahrten mit dem Auto zur Schule. Stattdessen empfehlen sie, zu Fuß zu gehen oder das Fahrrad zu nutzen, um bei den Schülern ein Bewusstsein für Verkehrssicherheit und Selbstständigkeit zu fördern. Im Mittelpunkt steht die gemeinsame Verantwortung aller Verkehrsteilnehmer, in der Nähe von Schulen besonders achtsam zu sein.

Die Aktion Sicherer Schulweg umfasst sowohl Kontrollen als auch Öffentlichkeitsarbeit. Zwar ist die genaue Zahl der betroffenen Schulen in den vier Landkreisen noch unklar, doch das Ziel bleibt: die Risiken für die jüngsten Schüler zu minimieren. Die Polizei betont, dass rücksichtsvolles Fahren und die korrekte Sicherung von Kindern im Auto entscheidend sind, um Unfälle zu vermeiden.

Quelle