14 June 2026, 08:19

Potsdams Toleranzfest feiert Vielfalt und wehrt Extremismus ab

Toleranzfest in Potsdam - Minister fördert Offenheit

Potsdams Toleranzfest feiert Vielfalt und wehrt Extremismus ab

Potsdam beheimatete kürzlich das Toleranzfest – eine Feier der Offenheit und Vielfalt

Das Festival brachte Anwohner:innen und Verantwortliche zusammen, um den Zusammenhalt zu stärken und Extremismus entgegenzutreten. Lokale Führungspersönlichkeiten nutzten die Veranstaltung, um das langjährige Bekenntnis der Stadt zur Toleranz zu unterstreichen.

Organisiert wurde das Fest vom Neuen Potsdamer Toleranzedikt e. V., dem Sportverein SV Babelsberg 03, dem Oberlinhaus und Christoph Miethke. Das Programm umfasste Sport, Spiele, Musik und kulturelle Aktivitäten für alle Altersgruppen.

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Brandenburgs Kulturministerin Manja Schüle warnte in ihrer Rede vor wachsender Ausgrenzung und extremistischen Haltungen. Sie rief die Bevölkerung auf, sich gegen diese Bedrohungen für eine offene Gesellschaft zu stellen.

Auch Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel zeigte sich solidarisiert. Auf Instagram motivierte sie zur Teilnahme am Festival und bekundete später ihren Stolz auf alle, die sich für Toleranz, Demokratie und eine Stadt für alle einsetzen.

Die historischen Wurzeln des Festivals reichen bis ins Jahr 1685 zurück: Damals erließ Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst von Brandenburg, das Edikt von Potsdam, das französischen Hugenotten die Ansiedlung in Brandenburg ermöglichte und so den Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg förderte. 2008 wurde mit dem Neuen Potsdamer Toleranzedikt diese Tradition erneuert.

Das Toleranzfest unterstrich Potsdams Tradition als weltoffene Stadt. Veranstalter:innen und Politiker:innen betonten die Notwendigkeit, demokratische Werte zu verteidigen. Die Botschaft am Ende war klar: Die Stadt steht geschlossen gegen Extremismus und Spaltung.

Quelle