Ländliche Regionen leiden unter explodierenden Sprit- und Energiekosten – DLT fordert Soforthilfen
Gerd BuchholzLändliche Regionen leiden unter explodierenden Sprit- und Energiekosten – DLT fordert Soforthilfen
Achim Brötel, Präsident des Deutschen Landkreistags (DLT), hat die Bundesregierung zu dringendem Handeln aufgerufen, um ländliche Bewohner zu entlasten, die unter den stark gestiegenen Energiekosten ächzen. Er warnt, dass die hohen Spritpreise – angetrieben durch anhaltende geopolitische Spannungen – sich vorerst nicht abschwächen dürften und vor allem Menschen außerhalb der Städte hart treffen.
Brötel betonte, dass längere Arbeitswege in ländlichen Regionen die Kraftstoffkosten besonders belasten. Für viele, die fernab der Ballungsräume leben, sei zusätzliche finanzielle Unterstützung nicht nur hilfreich, sondern schlicht überlebensnotwendig, so der DLT-Chef.
Ob die Entlastung durch Spritrabatte oder höhere Pendlerpauschalen erfolge, sei für ihn zweitrangig – entscheidend sei, dass die Hilfen bei denen ankämen, die sie am dringendsten bräuchten. Zudem argumentierte er, dass faire Lebensbedingungen in ganz Deutschland nur dann möglich seien, wenn diese regionalen Kostenunterschiede ausgeglichen würden.
Da mit einem raschen Rückgang der Energiepreise nicht zu rechnen sei, drängte Brötel die Minister, Unterstützungsmaßnahmen vorzubereiten, die über den Sommer hinaus wirken. Die Zeit für eine tragfähige Lösung, so seine eindringliche Mahnung, werde knapp.
Die Warnungen des DLT-Präsidenten unterstreichen den wachsenden Druck auf Haushalte im ländlichen Raum, wo Sprit- und Energiekosten weiterhin hoch bleiben. Ohne gezielte Gegenmaßnahmen, so seine Befürchtung, werde sich die Scheere zwischen Stadt und Land bei den Lebenshaltungskosten weiter öffnen.






