08 May 2026, 10:21

Kult-Objekte der Koblenzer Legende Agostea finden neue Besitzer bei emotionalen Auktionen

Ein Geschäft mit einem zentralen Retro-Arcade-Automaten, einer Glasvitrine auf der rechten Seite und einer retro-stylischen Beleuchtung mit Schränken, Fernseher und anderen Gegenständen im Hintergrund.

Kult-Objekte der Koblenzer Legende Agostea finden neue Besitzer bei emotionalen Auktionen

Kult-Objekte aus Koblenzer Legende Agostea unter den Hammer gebracht – Bieter aus ganz Europa zeigen Interesse

Bei der ersten Versteigerung Ende März fanden sich zahlreiche Interessenten ein, darunter rund 50 Käufer, die extra anreisten, um ihre ersteigerten Stücke abzuholen – darunter auch ein Ingenieur, der irrtümlich glaubte, er biete in der Schweiz mit.

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Was aus dem Gelände des Agostea selbst wird, steht noch nicht fest, doch ein gastronomisches Konzept für die Fläche wird diskutiert.

Zu den ungewöhnlichen Auktionsstücken zählten unter anderem eine Ritterrüstung, eine Slush-Eis-Maschine und andere skurrile Relikte aus dem Club. Viele Objekte blieben in Koblenz: Lokale Unternehmen wie das Spökes von Markus Rodemerk oder das Sugar Ray’s von Andreas Römer sicherten sich Barhocker und Erinnerungsstücke, um das Erbe des Agostea in der Stadt lebendig zu halten.

Die Bieter kamen aus ganz Europa – aus Belgien, Rumänien und der Schweiz. Ein Käufer, ein Ingenieur aus Zürich, reiste sogar extra nach Koblenz an, nur um festzustellen, dass er die Stadt mit dem gleichnamigen Schweizer Ort verwechselt hatte. Trotz des Missverständnisses holte er seine Slush-Eis-Maschine ab, bevor er die Rückreise antrat.

Mittlerweile läuft eine zweite Auktion, die noch bis zum 13. Mai andauert. Über 100 Objekte warten auf neue Besitzer, darunter eine klassische Discokugel, eine Konfettikanone und sogar eine Massageliege. Fans haben noch die Chance, sich ein Stück Clubgeschichte zu sichern.

Die langfristige Zukunft des Agostea-Geländes ist indes weiterhin offen. Zwar wird über ein gastronomisches Angebot nachgedacht, doch weder ein Betreiber noch ein konkretes Konzept stehen bisher fest.

Die Versteigerungen geben Fans und Unternehmen die Möglichkeit, sich ein Stück Agostea-Geschichte zu sichern. Da viele Objekte in Koblenz bleiben, wird das Erbe des Clubs in der Stadt weiter sichtbar sein. Die zweite Auktion bietet eine letzte Gelegenheit, mitzubieten, bevor für das Gelände ein neues Kapitel beginnt.

Quelle