Iraker in U-Haft: Verdacht auf großangelegte Geldfälschung in Zweibrücken
Brigitta SchülerIraker in U-Haft: Verdacht auf großangelegte Geldfälschung in Zweibrücken
Ein 42-jähriger irakischer Staatsbürger sitzt wegen des Verdachts auf großangelegten Geldfälschungsbetrug in Untersuchungshaft. Den Ermittlungsbehörden zufolge soll er gefälschte Banknoten hergestellt und in Umlauf gebracht haben, um sich finanziell zu bereichern, bevor er Anfang Juni 2025 festgenommen wurde. Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten das volle Ausmaß der kriminellen Machenschaften aufklären.
Der Mann wurde am 4. Juni 2025 auf der Gottlieb-Daimler-Brücke in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) festgenommen. Die Polizei nahm ihn in Gewahrsam, nachdem er angeblich an zwei verschiedenen Zeitpunkten – einmal am 16. Mai und erneut am Tag seiner Festnahme – Falschgeld an eine andere Person übergeben haben soll. Im Rahmen der Aktion beschlagnahmten die Beamten gefälschte Banknoten im Gesamtwert von 13.550 Euro.
Nach seiner Festnahme wurde der Beschuldigte dem Ermittlungsrichter am Landgericht Mannheim vorgeführt. Ein Haftbefehl wurde erlassen und umgehend vollstreckt, woraufhin er in eine Justizvollzugsanstalt überstellt wurde. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, bereits zu Beginn des Jahres 2025 geplant zu haben, Falschgeld zu beschaffen und in Umlauf zu bringen.
Die Staatsanwaltschaft Mannheim und das Landeskriminalamt Baden-Württemberg (Direktion Heidelberg) führen die Ermittlungen fort. Zwar gibt es bisher keine Hinweise auf umfangreiche finanzielle oder logistische Vorbereitungen, doch bleibt der Vorwurf des gewerbsmäßigen Fälschens von Zahlungsmitteln zum persönlichen Profit bestehen.
Der Fall liegt nun in den Händen der Ermittler, die weitere Details zusammenragen. Der Beschuldigte bleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft. Ob zusätzliche Anklagepunkte oder Festnahmen folgen werden, ließ die Staatsanwaltschaft bisher offen.






