11 May 2026, 00:26

Grevenbroich warnt vor Finanzkollaps durch steigende Kreisumlage bis 2026

Plakat, das besagt, dass mindestens 30% der berechtigten Kreditnehmer in jedem Kongressbezirk vollständig für die Schuldenbefreiung genehmigt wurden, mit einem Logo in der rechten unteren Ecke und ein paar Menschen mit Hüten im Hintergrund.

Grevenbroich warnt vor Finanzkollaps durch steigende Kreisumlage bis 2026

Grevenbroich steht vor wachsendem Finanzdruck: Steigende Kosten bedrohen die kommunalen Dienstleistungen

Bis 2026 werden die Gewerbesteuereinnahmen der Stadt nicht mehr ausreichen, um die verpflichtende Abgabe an den Rhein-Kreis Neuss – die sogenannte Kreisumlage – zu decken. Bürgermeister Klaus Krützen fordert nun dringend Reformen, um die Belastung für die finanziell kämpfenden Kommunen zu verringern.

Jährlich müssen die Städte und Gemeinden im Rhein-Kreis Neuss einen festen Betrag, die Kreisumlage, an den Kreis abführen. Diese Abgabe finanziert zwar wichtige regionale Leistungen, entzieht den Kommunen jedoch Mittel für Schulen, Kitas, Straßen und lokale Projekte. Im Laufe der Jahre ist die Umlage stetig gestiegen und belastet die Haushalte der Städte zunehmend.

Bürgermeister Krützen warnt, dass die steigenden Kosten Investitionen in zentrale Bereiche untergraben. Ohne Entlastung werde es für die Kommunen immer schwieriger, soziale Einrichtungen und die Infrastruktur aufrechtzuerhalten. Als Lösung schlägt er ein verbindliches Sparziel von zwei Prozent vor – den sogenannten Globalen Minderaufwand –, das rechtlich im Kreishaushalt verankert werden soll.

Zudem fordert Krützen den Rhein-Kreis Neuss auf, mehr Verantwortung für die Unterstützung seiner Kommunen zu übernehmen. Er bezeichnet dies als einen fairen, solidarischen Ansatz, um die kommunale Selbstverwaltung zu stärken. Starke lokale Behörden seien, so betont er, entscheidend für Lebensqualität, sozialen Zusammenhalt und eine funktionierende Demokratie.

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Das vorgeschlagene Sparziel soll die finanzielle Belastung für Städte wie Grevenbroich begrenzen. Wird es umgesetzt, müsste der Kreis seine Abhängigkeit von der Kreisumlage verringern. Ohne Änderungen wird der städtische Haushalt bis 2026 noch stärker unter Druck geraten – mit der Folge, dass essenzielle Leistungen kaum noch finanzierbar wären.

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