Grünen-Politiker von Notz fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus
Brigitta SchülerGrünen-Politiker von Notz fordert härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus
Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, hat sich gegen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland ausgesprochen. Er verurteilte die zunehmende Judenfeindschaft und Gewalt gegen jüdische Menschen als inakzeptabel und zutiefst beunruhigend.
Von Notz wies auf eine besorgniserregende Zunahme von Angriffen auf jüdisches Leben im gesamten Land hin. Er lehnte jeden Versuch ab, solche Feindseligkeiten mit der Politik der israelischen Regierung unter Benjamin Netanyahu zu rechtfertigen. Seine Äußerungen erfolgen vor dem Hintergrund, dass mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober ein geringeres Sicherheitsgefühl melden.
Der Grünen-Politiker betonte, die deutsche Gesellschaft müsse entschlossener handeln. Er forderte, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um Antisemitismus in all seinen Formen zu bekämpfen. Nach Ansicht von Notz gelte diese Verantwortung zu jeder Zeit und an jedem Ort des Landes.
Der Appell zu mehr Entschlossenheit folgt auf weitverbreitete Sorgen um die Sicherheit jüdischer Gemeinden. Von Notz’ Aussagen unterstreichen die Notwendigkeit nachhaltiger Anstrengungen im Kampf gegen Antisemitismus. Rechtliche und gesellschaftliche Maßnahmen müssten nun verstärkt werden, um das Problem wirksam anzugehen.






