25 March 2026, 04:20

Gäubahn endet 2025 vor Stuttgart – jahrelange Umwege für Pendler

Schwarzes und weißes Foto eines Dampflokomotivs auf Schienen mit Rauch aus seinem Motor, ein Gebäude auf der linken Seite und Strommasten mit Drähten im Hintergrund.

Gäubahn endet 2025 vor Stuttgart – jahrelange Umwege für Pendler

Gäubahn fährt ab Mitte 2025 nicht mehr bis Stuttgarter Hauptbahnhof

Wegen der anhaltenden Bauarbeiten für Stuttgart 21 wird die Gäubahn ab Mitte 2025 nicht mehr den Stuttgarter Hauptbahnhof erreichen. Fahrgäste, die in die Innenstadt wollen, müssen sich auf jahrelange Einschränkungen einstellen und stattdessen auf Regionalzüge oder S-Bahn-Verbindungen ausweichen. Klagen der Deutschen Umwelthilfe (DUH) gegen die Änderungen sind nun vor Gericht gescheitert.

Die Gäubahn, die von Stuttgart über Böblingen, Horb und Singen nach Zürich verkehrt, wird ab Frühjahr 2026 am Bahnhof Stuttgart-Vaihingen enden. Durch die Bauarbeiten im Rahmen von Stuttgart 21 wird die Strecke den Hauptbahnhof für längere Zeit umfahren. Die vollständige Fertigstellung des Projekts verzögert sich über das Jahr 2025 hinaus – einige Abschnitte, wie die Flughafenanbindung, könnten erst 2027 oder sogar 2032 fertiggestellt werden.

Während der Bauphase werden Ersatzbusse und -züge wichtige Halte wie Esslingen/Neckar und Vaihingen (Enz) bedienen. Eine große Bauphase ist zwischen dem 26. Juni und dem 12. September 2026 geplant, was zu weiteren Einschränkungen im Verkehr führen wird.

Die DUH hatte gefordert, dass das Eisenbahn-Bundesamt die Bauarbeiten aussetzt, bis über ihren Antrag auf teilweise Rücknahme der Genehmigungen entschieden wurde. Sowohl das Verwaltungsgericht Stuttgart als auch der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg wiesen ihre Beschwerden jedoch ab. Die Gerichte urteilten, dass der DUH die rechtliche Befugnis fehle, eine Intervention zu verlangen, und lehnten sowohl im Februar als auch im jüngsten Fall ihren Eilantrag ab.

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Die Kürzung der Gäubahn bleibt damit bestehen und zwingt Fahrgäste jahrelang zu Umwegen. Da alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft sind, werden die Änderungen wie geplant umgesetzt. Reisende in die Stuttgarter Innenstadt müssen sich künftig auf längere Fahrten über Regionalverkehr oder S-Bahn-Verbindungen einstellen.

Quelle