29 April 2026, 00:42

Freiwillige helfen Schwarzwald-Bauern im Kampf gegen Wolfs-Rückkehr

Schwarz-weiß-Foto einer Herde von Kühen, die auf einer bewaldeten Fläche grasen, mit Text unten.

Freiwillige helfen Schwarzwald-Bauern im Kampf gegen Wolfs-Rückkehr

Rund 30 Freiwillige unterstützten im Jahr 2026 Landwirte im Südschwarzwald während der Weidesaison. Die Initiative sollte die zusätzliche Arbeitsbelastung mildern, die durch neue Schutzmaßnahmen nach der Rückkehr der Wölfe in die Region entstanden war. Ohne diese Hilfe hätten viele Bauern Mühe gehabt, die traditionelle Beweidung aufrechtzuerhalten.

Die Freiwilligen arbeiteten auf zwei Projektbetrieben in Lenzkirch und Elzach-Yach. Zu ihren Aufgaben gehörten das Reparieren von Zäunen, das Freischneiden überwucherter Flächen und die Verstärkung von Weidetoren. Diese Maßnahmen waren entscheidend, um die Sicherheit der Weidetiere in wolfsgefährdeten Gebieten zu gewährleisten.

Die Gruppe setzte sich aus einem bunten Mix zusammen – Studierende, Anwohner und langjährige Aktivisten. Die Nachfrage nach einer Teilnahme war groß, und die verfügbaren Plätze waren schnell vergeben. Neben der praktischen Arbeit erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Wolfsbeobachtung und die aktuellen Entwicklungen im Schwarzwald.

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Die Aktion ist Teil eines größeren Herdenschutzprojekts. Ziel ist es, Landwirten die Arbeit zu erleichtern und gleichzeitig die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Öffentlichkeit zu stärken. Die Organisatoren betonten, dass die ehrenamtliche Hilfe keine professionelle Arbeitskraft ersetzt, sondern vielmehr die Solidarität in der Gemeinschaft zeigt.

Das Projekt bot den Landwirten konkrete Entlastung angesichts der neuen Herausforderungen durch den Wolfsschutz. Gleichzeitig erhielten die Freiwilligen einen direkten Einblick in die Realität der modernen Weidewirtschaft. Sollte das öffentliche Interesse weiter bestehen, könnten weitere Einsätze folgen.

Quelle