Freiburger Verpackungssteuer bedroht Arbeitsplätze und Existenz lokaler Betriebe
Brigitta SchülerFreiburger Verpackungssteuer bedroht Arbeitsplätze und Existenz lokaler Betriebe
Freiburger Verpackungssteuer stößt auf massiven Widerstand der lokalen Wirtschaft
Der Verband Badischer Unternehmen und Verbände (VBU) fordert die sofortige Abschaffung der Freiburger Verpackungssteuer und warnt vor Arbeitsplatzverlusten und finanzieller Überlastung. Restaurants, Catering-Dienstleister und Lieferdienste geben an, dass die Abgabe sie an den Rand des Ruins treibe.
Bereits jetzt habe die Steuer einige Betriebe gezwungen, Stellen abzubauen – weitere Entlassungen drohten, falls sie bestehen bleibe, so die Unternehmen. Die zusätzlichen Kosten könnten bei einzelnen Veranstaltungen mehrere hundert Euro betragen und belasteten ohnehin knappe Budgets zusätzlich. Noch in diesem Jahr hatte die Industrie- und Handelskammer (IHK) ähnliche Probleme bei Gastronomen dokumentiert, die die Steuer als "praxistauglich nicht umsetzbar" bezeichneten.
Kritiker argumentieren, dass oft als Alternative vorgeschlagene Mehrwegsysteme im Betriebsalltag nur schwer realisierbar seien. Viele Unternehmen hätten bereits Aufträge verloren oder sehen Bestellungen in benachbarte Regionen abwandern, wo die Steuer nicht gilt. Zwar plant die Stadtverwaltung eine Überprüfung der Regelung im Herbst, doch betroffene Betriebe halten diesen Zeitrahmen für zu langsam.
Der VBU drängt die Politik nun zum raschen Handeln und warnt, dass weitere Verzögerungen die Schäden verschärfen würden. Ohne Änderungen, so die Befürchtung, werde die Steuer weiterhin Arbeitsplätze und Umsätze aus Freiburg vertreiben.
Die Verpackungssteuer ist für viele lokale Unternehmen zu einer schweren finanziellen Belastung geworden, die zu Stellenstreichungen und Auftragsverlusten führt. Da die städtische Prüfung noch Monate auf sich warten lässt, fordern die Betriebe schnelleres Handeln. Ihre Forderung ist klar: Die Steuer muss abgeschafft oder grundlegend reformiert werden, bevor noch mehr Schaden entsteht.






