06 May 2026, 16:21

Familienunternehmen warnen vor wirtschaftlichem Niedergang unter der schwarz-roten Koalition

Offenes Buch mit handschriftlicher genealogischer Familiengeschichte.

Familienunternehmen warnen vor wirtschaftlichem Niedergang unter der schwarz-roten Koalition

Stiftung Familienunternehmen und Politik kritisiert Bundesregierung scharf zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition

Die Stiftung Familienunternehmen und Politik hat die Bundesregierung zum ersten Jahrestag der schwarz-roten Koalition hart angegriffen. Als Stimme von über 600 mittelständischen und großen Familienunternehmen warnte die Organisation, dass sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland unter der aktuellen Politik weiter verschlechtern.

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Vorstandsmitglied Rainer Kirchdörfer beschrieb die deutsche Wirtschaft als „leise, aber stetig ausblutend“. Er betonte, dass die Position Deutschlands als führende Exportnation zunehmend in Gefahr gerate. Die Koalition habe es versäumt, die hohen Erwartungen der Wirtschaft zu erfüllen.

Kirchdörfer machte deutlich, dass ein Scheitern für die Regierung keine Option mehr sei. Zugleich zeigte er sich skeptisch, ob die Bemühungen zur Bürokratieabbau oder Ausgabenkürzung greifen werden. Stattdessen beobachte er, dass der Staat eher auf neue Steuereinnahmen setze, als seine Ausgaben zu straffen.

Die Situation treibe Familienunternehmen dazu, im Ausland nach Gewinnen zu suchen, erklärte er. Viele wollten zwar in Deutschland investieren, sähen sich hierzulande aber mit zu vielen Hindernissen konfrontiert. Kirchdörfer verwies zudem auf die wachsende Instabilität im Welthandel: Während die USA die Planbarkeit untergraben, kämpfe Europa mit überbordender Bürokratie.

Er unterstrich, dass Deutschlands Zukunft von zwei zentralen Ressourcen abhänge: Familienunternehmen und jungem Nachwuchs. Ohne vernünftige Rahmenbedingungen, warnte er, werde es sowohl der nächsten Generation als auch der Wirtschaft an Perspektiven fehlen.

Die Kritik der Stiftung fällt mit dem ersten Jahrestag der Amtszeit der Koalition zusammen. Wirtschaftsvertreter fordern dringend Kurskorrekturen, um einen weiteren wirtschaftlichen Abwärtstrend zu stoppen. Ohne Reformen, so ihre Argumentation, könnte Deutschlands Stellung als Exportweltmeister weiter bröckeln.

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