24 April 2026, 10:27

Epstein-Sweatshirts auf Etsy und eBay: Warum diese Verkäufe empören

Ein Plakat mit einem Zitat über die Verantwortung von sozialen Medien für ihre Auswirkungen auf Kinder, geschmückt mit Sternen.

Epstein-Sweatshirts auf Etsy und eBay: Warum diese Verkäufe empören

Eine französische Kinderschutzorganisation hat den Online-Verkauf von Sweatshirts mit den Initialen des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein scharf verurteilt. Die Gruppe Mouv'Enfants entdeckte die Artikel auf großen Plattformen wie Etsy, Vinted, AliExpress und eBay. Die Organisation argumentiert, dass solche Verkäufe Epsteins berüchtigten Ruf ausnutzen und dabei seine Verbrechen an Minderjährigen ignorieren.

Die mit den Initialen JEE (Jeffrey Edward Epstein) versehenen Sweatshirts wurden auf mehreren E-Commerce-Seiten gefunden. Mouv'Enfants betonte, Epstein sei keine Kultfigur, sondern ein Verbrecher, der für systematische sexualisierte Gewalt gegen Kinder verantwortlich sei. Die Gruppe warf den Verkäufern vor, mit seinem Image Profit zu schlagen und damit das Risiko einzugehen, seine Taten zu verharmlosen.

Arnaud Gallais, Gründer von Mouv'Enfants, forderte die sofortige Entfernung und ein Verbot dieser Produkte. Er kritisierte die digitalen Plattformen scharf, weil sie solche Artikel überhaupt zuließen, und bezeichnete dies als Zeichen ihrer unkontrollierten Macht. Vinted und eBay bestätigten daraufhin, die Angebote zu löschen, da ihre Richtlinien bereits Inhalte verbieten, die sexualisierten Missbrauch verherrlichen.

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Mouv'Enfants warf den Plattformen zudem vor, ihre eigenen Regeln nicht konsequent durchzusetzen. Die Organisation warnte, dass ohne strengere Kontrollen ähnliche Artikel unter anderen Namen oder Designs wieder auftauchen könnten.

Vinted und eBay haben zugesagt, die mit Epstein in Verbindung stehende Kleidung von ihren Seiten zu entfernen. Mouv'Enfants setzt sich weiterhin für umfassendere Maßnahmen ein, um den Verkauf von Artikeln zu verhindern, die verurteilte Straftäter verherrlichen. Der Fall wirft erneut Fragen auf, wie digitale Marktplätze schädliche Inhalte überwachen und regulieren.

Quelle