Denzlingen setzt auf Solarstrom für mehr Klimaneutralität bis 2026
Denzlingen plant neue Solaranlage zur Stärkung der Klimaneutralität
Die Gemeinde Denzlingen will mit einer neuen Solaranlage ihre Bemühungen um Klimaneutralität vorantreiben. Geplant ist eine große Photovoltaik-Überdachung am Eingang des Fußballstadions an der Stuttgarter Straße. Eine endgültige Entscheidung über das Projekt trifft der Gemeinderat am Dienstag, dem 12. Mai 2026, im Rahmen eines Landeswettbewerbs für nachhaltige Initiativen.
Die geplante Solarüberdachung soll etwa 482 Quadratmeter umfassen und rund 110 Kilowatt Peak Strom erzeugen. Die Energie wird in das lokale Fernwärmenetz sowie den benachbarten Schulcampus eingespeist. Um Platz für die Konstruktion zu schaffen, müssen jedoch mehrere Bäume am Stadioneingang gefällt werden.
Die Stadt hat bereits 100.000 Euro im Haushalt 2026 für das Vorhaben zurückgelegt. Während der Landeswettbewerb 90 Prozent der Kosten für das Tragwerk übernimmt, muss Denzlingen die Solartechnik selbst finanzieren – inklusive Module, Wechselrichter und Netzanschlüsse. Die Fertigstellung ist bis Dezember 2026 geplant.
Wegen der engen Förderfrist bis Februar 2027 erhält die Baubehörde die Befugnis, Aufträge ohne weitere Genehmigungen zu vergeben. Die erhöhte Konstruktion wird zudem über das Fernheizwerk reichen und so die Flächenausnutzung optimieren.
Bei einer Zustimmung würde das Solarprojekt einen wichtigen Schritt in Denzlingens Bestrebungen zur Klimaneutralität darstellen. Der erzeugte Strom soll direkt die lokale Infrastruktur versorgen und die Abhängigkeit von externen Energiequellen verringern. Die Ratsentscheidung im kommenden Mai wird zeigen, ob das Projekt realisiert wird.






