Denzlingen plant erweiterte Kinderbetreuung für Grundschüler ab 2026
Brigitta SchülerDenzlingen plant erweiterte Kinderbetreuung für Grundschüler ab 2026
Denzlingen bereitet sich auf Ausbau der Kinderbetreuung für Grundschüler vor – vor Inkrafttreten neuer Bundesregelungen
Ab dem Schuljahr 2026/2027 sollen Erstklässler in Denzlingen einen gesetzlichen Anspruch auf verlängerte Betreuung erhalten. Statt ein Ganztagsschulmodell einzuführen, setzt die Gemeinde auf die Zusammenarbeit mit einer örtlichen Einrichtung.
Der Gemeinderat wird am 12. Mai 2026 über die Pläne abstimmen. Bei Zustimmung sieht das Konzept eine Betreuung von bis zu acht Stunden an Wochentagen vor – inklusive der Schulferien. Der Kernbetreuungszeitraum umfasst die Stunden von 7:30 Uhr bis 13:00 oder 13:30 Uhr, optional kann die Nachmittagsbetreuung bis 15:30 oder sogar 17:00 Uhr verlängert werden.
In den Ferien haben Kinder die Möglichkeit, den Hort an der Stuttgarter Straße zwischen 7:30 und 15:30 Uhr zu besuchen. Die Öffnungszeiten für die Herbst- und Weihnachtsferien stehen bereits fest, während die Pläne für die übrigen Ferienabschnitte zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Pro Schuljahr dürfen Schulen maximal 20 Schließungstage einlegen.
Als Partner für das Betreuungsangebot wurde der örtliche AWO-Verband gewählt. Noch unklar sind jedoch die Kosten für die Eltern, da die Förderung durch das Land Baden-Württemberg noch aussteht.
Das neue System startet zunächst für Erstklässler und soll schrittweise ausgeweitet werden. Eltern profitieren von längeren Betreuungszeiten, die auch die Ferien abdecken. Die finalen Details zu Gebühren und einer möglichen Ausweitung hängen von der Landesförderung sowie der anstehenden Gemeinderatsentscheidung ab.






