Denzlingen diskutiert Zukunft des Spielplatzes in der Ricarda-Huch-Straße
Brigitta SchülerDenzlingen diskutiert Zukunft des Spielplatzes in der Ricarda-Huch-Straße
Denzlingens Gemeinderat prüft am 12. Mai 2026 zwei Bebauungspläne für das Gelände in der Ricarda-Huch-Straße
Das 1.143 Quadratmeter große Grundstück, das derzeit als Grünfläche mit Spielplatz genutzt wird, könnte je nach gewähltem Entwurf grundlegende Veränderungen erfahren. Die Stadtverwaltung betont jedoch, dass beide Konzepte noch vorläufig sind und vor allem das grundsätzliche Potenzial des Areals ausloten sollen.
Erster Entwurf: Spielplatz bleibt, begrenzte Neubebauung Die erste Variante sieht vor, den Spielplatz zu erhalten, aber auf der östlichen Seite des Grundstücks neuen Wohnraum zu schaffen. Diese zurückhaltendere Lösung würde den bestehenden Freizeitbereich bewahren und gleichzeitig eine begrenzte Bebauung ermöglichen.
Zweiter Entwurf: Spielplatz weicht, größere Wohnbebauung Die zweite, umfangreichere Planung orientiert sich an den benachbarten Reihenhäusern, würde jedoch den Abriss des Spielplatzes erfordern. Die Verwaltung signalisierte allerdings, den Spielbereich behalten zu wollen – vorausgesetzt, es fließen ausreichend Spenden für Instandhaltung und Reparaturen. Die jährlichen Unterhaltskosten belaufen sich auf geschätzte 700 Euro, zusätzlich werden in den nächsten zwei Jahren rund 6.000 Euro für Sanierungsarbeiten benötigt.
„Bau-Turbo“-Reform könnte Verfahren beschleunigen Aktuelle Anpassungen der Bau-Turbo-Verordnung könnten den Prozess vereinfachen, da Wohnprojekte künftig ohne Änderung des Bebauungsplans realisiert werden könnten. Unterdessen haben Anwohner finanzielle Unterstützung zugesagt, was eine mögliche Schließung des Spielplatzes hinauszögern könnte, falls der Gemeinderat den Antrag befürwortet.
Entscheidung fällt nach der Mai-Sitzung Die Abstimmung des Rates wird darüber entscheiden, ob der Spielplatz erhalten bleibt oder neuen Wohnungen weichen muss. Sollte einer der Pläne genehmigt werden, wird er die Zukunft des Geländes prägen – unter Berücksichtigung von Unterhaltsfinanzierung und regulatorischen Vorgaben. Eine endgültige Entscheidung wird nach der Sitzung am 12. Mai erwartet.






