"Christoph Mannheim": Neuer Rettungshubschrauber startet am Flughafen mit 15-Jahres-Vertrag
Gerd Buchholz"Christoph Mannheim": Neuer Rettungshubschrauber startet am Flughafen mit 15-Jahres-Vertrag
Das Land Baden-Württemberg hat einen neuen 15-Jahres-Vertrag mit der DRF Luftrettung für den Betrieb der Luftrettungsstation am Flughafen Mannheim unterzeichnet. Die am 10. September 2025 finalisierte Vereinbarung sichert die Fortführung des Rettungshubschrauberbetriebs in der Region. Der Rettungshubschrauber wird künftig unter dem Rufnamen "Christoph Mannheim" fliegen und damit seine Verbindung zur Metropolregion Rhein-Neckar unterstreichen.
Die DRF Luftrettung betreibt die Luftrettungsstation in Mannheim bereits seit deren Inbetriebnahme am 1. Juli 1986. Der neue Vertrag verlängert diese Partnerschaft und folgt den Empfehlungen einer Studie aus dem Jahr 2020 zum Bedarf an Luftrettung in Baden-Württemberg. Staatssekretär Thomas Blenke betonte, dass die langjährige Erfahrung der DRF sie zum idealen Partner für einen zuverlässigen Rettungsbetrieb mache.
Der neue Hubschrauber, ein Airbus H145 D3 mit einem Fünfblattrotor, wird täglich von 7:00 bis 20:00 Uhr im Einsatz sein. Während der Standort Mannheim damit gesichert ist, werden Entscheidungen über weitere Standorte in separaten Ausschreibungsverfahren getroffen. Ziel ist es, dass nach Umsetzung aller Studienempfehlungen jeder Punkt in Baden-Württemberg tagsüber innerhalb von 20 Minuten erreicht werden kann.
Über Mannheim hinaus betreibt die DRF Luftrettung auch nach 2026 weiterhin Standorte in Dresden und Bautzen. Für Baden-Württemberg stehen jedoch noch keine konkreten Standorte nach Abschluss von Ausschreibungen fest. Die Einsätze an den Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden und Stuttgart bleiben Teil des übergeordneten Betriebs der DRF.
Die 15-jährige Konzession garantiert Planungssicherheit für die notfallmedizinische Luftversorgung in Mannheim. Der Airbus H145 D3 wird die Region künftig unter dem neuen Rufnamen "Christoph Mannheim" bedienen. Künftige Ausschreibungen werden über zusätzliche Standorte entscheiden, um die Luftrettungsziele des Landes zu erreichen.






