Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch die Saison war voller Überraschungen
Gerfried ThiesBerlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch die Saison war voller Überraschungen
Berlin Recycling Volleys holen sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft – doch die Saison war von Schwankungen geprägt
Die Berlin Recycling Volleys haben mit einem souveränen 3:0-Sieg gegen die SVG Lüneburg ihren zehnten deutschen Meistertitel in Folge gesichert. Trotz des Triumphs war die Saison des Teams jedoch von Unbeständigkeit geprägt – ein Problem, das Geschäftsführer Kaweh Niroomand im kommenden Jahr entschlossen angehen will.
Der Verein feierte diesen Sommer erneut den Titelgewinn und verlängerte damit seine unbesiegte Serie in der deutschen Liga. Im Finale ließen die Berliner keine Zweifel aufkommen und fegten Lüneburg glatt in drei Sätzen vom Platz.
Für die neue Saison stehen bereits Veränderungen an: Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert gehören zu mindestens sechs Spielern, die das Team verlassen. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben hingegen an Bord und sorgen für Kontinuität im Kader.
Mit Erik Shoji kehrt ein alter Bekannter zurück, der bereits zwischen 2014 und 2016 für die Volleys spielte. Neu dabei ist Louis Kunstmann, der vom VfB Friedrichshafen verpflichtet wurde. Ungewiss bleibt jedoch die Position des Cheftrainers, die für die nächste Saison noch nicht bestätigt wurde.
Nach einem Jahrzehnt der Dominanz im deutschen Volleyball steht das Team nun vor einer Übergangsphase. Mehrere Abgänge und Neuzugänge werden das Gesicht der Mannschaft verändern, während die Trainingsfrage weiterhin offen ist. Niroomands Fokus auf Stabilität wird entscheidend sein, wenn es darum geht, den Titel zu verteidigen.






