29 April 2026, 10:49

Berlin plant riesiges Wohnprojekt Stadteingang West mit 5.000 Plätzen und Olympia-Option

Plan von Berlin, Deutschland, mit einer zentralen Gebäude-Illustration und Text, der das Stadtlayout und die Umgebung beschreibt.

Berlin plant riesiges Wohnprojekt Stadteingang West mit 5.000 Plätzen und Olympia-Option

Berlin treibt ein großes neues Stadtentwicklungsprojekt im äußersten Westen der Stadt voran. Der Senat hat die Pläne für den Stadteingang West gebilligt – ein 45 Hektar großes Viertel, das zwischen den S-Bahn-Stationen Westkreuz und Grunewald entstehen soll. Kern des Gebiets wird das ehemalige Güterbahnhofsgelände Grunewald sein, das zu einem modernen Wohnquartier umgestaltet wird.

In dem neuen Stadtteil sollen bis zu 5.000 Bewohner in mindestens 2.400 Wohnungen Platz finden. Federführend bei der Umsetzung ist die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft Howoge, die das Projekt verantwortet. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich über die nächsten zehn Jahre verteilt stattfinden.

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Die Planung des Geländes sieht zudem Flexibilität vor: Sollte sich Berlin mit einer Bewerbung um Olympische oder Paralympische Spiele durchsetzen, könnte ein Teil des Viertels als Olympisches Dorf genutzt werden. Nach den Spielen würden diese Gebäude dann in langfristigen Mietwohnraum umgewandelt.

Der Senat gab in seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für den Rahmenplan. Aus dem einstigen Logistikstandort Güterbahnhof Grunewald wird so das Herzstück des neuen Stadtteils. Das Projekt Stadteingang West wird Berlins Wohnungsbestand um Tausende Einheiten erweitern. Dank der Lage in der Nähe der Bahnhöfe Westkreuz und Grunewald ist das Viertel optimal an den ÖPNV angebunden. Zudem könnte seine Zukunft mit größeren städtischen Zielen verknüpft sein – je nachdem, wie es mit den Olympischen Plänen weitergeht.

Quelle