30 April 2026, 22:23

Bayern streicht Steuererinnerungen – jetzt drohen Säumniszuschläge durch Eigenverantwortung

Alte Postkarte mit rotem deutschen Stempel und handgeschriebenem Text, wahrscheinlich ein Regierungsbrief.

Bayern streicht Steuererinnerungen – jetzt drohen Säumniszuschläge durch Eigenverantwortung

Das Bayerische Landesamt für Steuern hat Änderungen bei der Behandlung von Steuerzahlungserinnerungen bekannt gegeben. Mit sofortiger Wirkung erhalten Steuerzahler keine Vorabhinweise mehr vor Fristabläufen. Die Maßnahme soll die Kommunikation vereinfachen, erfordert von den Betroffenen jedoch mehr Eigeninitiative.

Bisher verschickte das Amt Erinnerungen vor den Zahlungsterminen. Künftig entfallen diese Benachrichtigungen vollständig. Steuerzahler müssen die Fristen nun selbst im Blick behalten, andernfalls drohen Versäumnisse.

Zudem werden Zahlungsscheine nicht mehr den amtlichen Schreiben beigefügt. Betroffene müssen die Zahlungsdaten daher auf anderem Wege abrufen, etwa über Online-Portale oder durch direkte Kontaktaufnahme mit dem Amt.

Um Säumniszuschläge zu vermeiden, empfiehlt die Steuerbehörde die Anmeldung zum SEPA-Lastschriftverfahren. Dieses System bucht fällige Beträge automatisch ab und verringert so das Risiko von Verspätungsgebühren.

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Die Neuerungen verlagern die Verantwortung für die Fristen- und Zahlungskontrolle auf die Steuerzahler. Wer auf automatisierte Systeme wie das SEPA-Lastschriftmandat setzt, wird weniger Probleme haben. Andere müssen ihre Abläufe anpassen, um Zahlungsverzug zu vermeiden.

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