22 March 2026, 06:24

Baden-Württemberg startet Schuljahr 2025 mit strengeren Sicherheitsregeln für Kinder

Außenansicht eines Schulgebäudes mit einem "Schule"-Schild, Fahrzeugen auf der Straße, einem Torbogen, einem Tor, einer Namenstafel, Grünfläche, Strommasten und einem bewölkten Himmel.

Baden-Württemberg startet Schuljahr 2025 mit strengeren Sicherheitsregeln für Kinder

Neues Schuljahr in Baden-Württemberg startet am 15. September 2025 mit verstärkten Sicherheitsmaßnahmen

Am 15. September 2025 beginnt in Baden-Württemberg das neue Schuljahr – über eine Million Schülerinnen und Schüler kehren dann in die Klassenzimmer zurück. Unter ihnen sind mehr als 100.000 Erstklässler, die ihren Bildungsweg antreten. Die Behörden haben umfassende Schutzmaßnahmen ergriffen, um die Kinder von Anfang an auf ihrem Schulweg zu sichern.

Mit Beginn des Schuljahres wird die Polizei im gesamten Land präsent sein, mit Schwerpunkt auf Verkehrsüberwachung und Unfallprävention. Besonders in Schulnähe werden Tempolimits konsequent kontrolliert, und Beamte überwachen gefährdete Bereiche. Zudem wird dazu aufgerufen, Schulranzen und Kleidung mit reflektierenden Elementen auszustatten, um die Sichtbarkeit bei dunkleren Morgen- und Abendstunden zu erhöhen.

Eltern werden aufgefordert, den Schulweg vorab mit ihren Kindern zu gehen und die sicherste Route auszuwählen. Dieser Rat folgt auf 378 gemeldete Vorfälle auf Schulwegen im Jahr 2024 – ein Rückgang um fast 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Trotz der Verbesserung bleiben die Verantwortlichen wachsam.

Ein zentraler Bestandteil der diesjährigen Sicherheitskampagne ist die Initiative "Sicherer Schulweg", ein Gemeinschaftsprojekt mehrerer Ministerien, der Polizei und lokaler Organisationen. Rund 2.000 Banner mit dem Motto "Geh(t) doch! – Schulweg ohne Elterntaxi" werden an Schulen im gesamten Land aufgehängt, darunter auch in Waldkirch. Betroffen sind Einrichtungen wie die Grundschule am Kohlenbach, die Realschule Kollnau und das Geschwister-Scholl-Gymnasium.

Stellvertretender Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl appellierte an Autofahrer, besonders auf die jüngsten Verkehrsteilnehmer zu achten. Langfristiges Ziel bleibt die "Vision Zero" – ein Verkehrssystem ohne Tote oder Schwerverletzte, vor allem auf Schulwegen.

Die Maßnahmen sind Teil einer breiter angelegten Strategie, um die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern auf dem Weg zur und von der Schule zu verbessern. Durch Polizeistreifen, reflektierende Ausrüstung und Aufklärungskampagnen hoffen die Behörden, die Unfallzahlen weiter zu senken. Im Mittelpunkt steht dabei der Schutz der Kinder bei gleichzeitiger Förderung ihrer Selbstständigkeit auf dem täglichen Schulweg.

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