06 May 2026, 06:33

AOK-Streik am 14. Januar: 55.000 Beschäftigte legen bundesweit die Arbeit nieder

Gruppe von Menschen auf einem Gebäude, die eine Fahne halten, mit einem Baum links und Glasfenstern im Hintergrund, die scheinbar für die deutsche Regierung protestieren.

AOK-Streik am 14. Januar: 55.000 Beschäftigte legen bundesweit die Arbeit nieder

Rund 55.000 Beschäftigte der deutschen AOK-Krankenversicherung werden am 14. Januar 2026 in den Streik treten. Der von der Gewerkschaft für Soziale Versicherung (GdS) organisierte Arbeitskampf folgt auf gescheiterte Lohnverhandlungen mit dem Unternehmen. Die Arbeitnehmer fordern höhere Gehälter, bessere Urlaubsleistungen sowie eine größere Würdigung ihrer Arbeit.

Der Streik wird den Betrieb der AOK beeinträchtigen, insbesondere in regionalen Servicezentren und bei den Telefon-Hotlines. Kunden müssen an diesem Tag mit längeren Wartezeiten oder eingeschränkten Dienstleistungen rechnen. Zudem ist für 12 Uhr eine Kundgebung vor der Bundeszentrale der AOK in Berlin geplant.

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Die Aktion fällt mit der ersten Runde der Tarifverhandlungen zusammen, die am 14. und 15. Januar in der Hauptstadt stattfinden. GdS-Bundesvorsitzender Maik Wagner betonte, die AOK verfüge sowohl über die finanziellen Mittel als auch über die moralische Verpflichtung, faire Löhne zu zahlen. Die Gewerkschaft kritisiert, dass das Unternehmen bisher keine ernsthaften Gespräche geführt habe.

Die Beschäftigten setzen sich für Lohnerhöhungen, verbesserte Urlaubsbezüge und bessere Arbeitsbedingungen ein. Mit dem Streik soll die AOK unter Druck gesetzt werden, in den anstehenden Verhandlungen konkrete Angebote zu unterbreiten.

Der eintägige Arbeitskampf wird die AOK-Dienstleistungen bundesweit beeinträchtigen. Da die Verhandlungen in derselben Woche anstehen, hofft die Gewerkschaft, dass die Aktion das Unternehmen zu einer fairen Einigung bewegt. Kunden werden gebeten, an diesem Tag bei nicht dringenden Anliegen mit Verzögerungen zu rechnen.

Quelle