25 March 2026, 08:23

Anlagebetrug in Ravensburg explodiert: Krypto- und Liebesbetrüger machen Beute

Schwarze und weiße Zeichnung einer bergigen Landschaft mit Bäumen, Gebäuden, Hügeln und Himmel, beschriftet mit "The Lake District" unten.

Anlagebetrug in Ravensburg explodiert: Krypto- und Liebesbetrüger machen Beute

Polizei Ravensburg meldet drastischen Anstieg von Anlagebetrug – besonders mit Kryptowährungen und Liebesbetrug

In Ravensburg warnt die Polizei vor einer starken Zunahme von Anlagebetrug, insbesondere im Zusammenhang mit Kryptowährungen und sogenannten Romance-Scams. Allein in den vergangenen zwei Jahren wurden bundesweit über 15.000 Fälle registriert, bei denen Opfer hohe Geldsummen verloren. Die Behörden raten nun zu erhöhter Vorsicht und bieten Hilfsmittel an, um die Seriosität von Handelsplattformen zu überprüfen.

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In einem Fall verlor eine 60-jährige Person rund 1,2 Millionen Euro, nachdem sie in betrügerische Kryptowährungsgeschäfte gelockt worden war. Die Betrüger bauten zunächst Vertrauen auf, indem sie kleine Investitionen vorschlugen und sogar gefälschte Gewinne auszahltten, bevor sie mit größeren Summen verschwanden. Ähnlich erging es einer 57-Jährigen, die Opfer eines Social-Media-Betrugs wurde und etwa 160.000 Euro verlor, nachdem sie eine täuschende App heruntergeladen hatte.

Auch ein älterer Mann aus Überlingen fiel einem Lovescam zum Opfer und überwies über einen längeren Zeitraum eine Summe im unteren sechsstelligen Bereich an eine Person, die sich als online kennengelernter romantischer Partner ausgab. Die Polizei prüft derzeit, ob eine kürzlich gestellte Paketforderung mit diesem Fall in Verbindung steht. Unabhängig davon wird gegen einen Paketzusteller in Friedrichshafen ermittelt, der verdächtigt wird, ein Päckchen geöffnet und den Inhalt entwendet zu haben.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) stellt eine Online-Datenbank bereit, mit der die Legitimität von Handelsplattformen überprüft werden kann. Bei weiteren Fragen steht das Polizeipräsidium Ravensburg telefonisch, per E-Mail oder über die offizielle Website zur Verfügung.

Unabhängig von den Betrugsfällen wurde ein 29-Jähriger vorläufig festgenommen, nachdem er durch Ruhe stören, Widerstand gegen Beamte und das Fahren eines E-Scooters unter Alkoholeinfluss aufgefallen war.

Der deutliche Anstieg der Betrugsfälle unterstreicht die Notwendigkeit, besonders bei unerbetenen Anlageangeboten oder Online-Beziehungen wachsam zu sein. Die Opfer erlitten erhebliche finanzielle Verluste, wobei die Maschen oft über soziale Medien oder gefälschte Handels-Apps beginnen. Die Behörden ermitteln weiter und raten dringend, Plattformen vor einer Investition gründlich zu prüfen.

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