11 May 2026, 06:21

16-Jähriger bricht 40 Jahre alten Rekord – Herthas Wunderknabe Eichhorn trifft historisch

Schwarzes und weißes Foto eines Mannes, der auf einem grünen Fussballfeld sitzend eine T-Shirt und eine Kette trägt, mit zwei Personen hinter ihm.

16-Jähriger bricht 40 Jahre alten Rekord – Herthas Wunderknabe Eichhorn trifft historisch

Hertha BSC Berlin sichert sich dramatischen 2:1-Sieg gegen Greuther Fürth in der 2. Bundesliga – dank eines historischen Treffers des 16-jährigen Kennet Eichhorn. Der Teenager wurde mit seinem Tor zum jüngsten Torschützen in der Ligageschichte und brach damit einen fast 40 Jahre alten Rekord. Seine Leistung erntete höchstes Lob von Teamkollege Fabian Reese, der ihn als den „Fintenkönig aus Brandenburg“ bezeichnete.

Das Spiel entwickelte sich für Hertha früh zu einer Herausforderung: Josip Brekalo sah in der 32. Minute die Rote Karte, sodass die Mannschaft fast eine Stunde in Unterzahl spielen musste. Trotz des Rückschlags setzte Eichhorn in der zweiten Halbzeit einen Glanzpunkt. Mit einer cleveren Körperfinte täuschte er Fürths Reno Münz aus und vollendete aus zehn Metern präzise zum Führungstreffer.

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Eichhorns Tor – erzielt im Alter von 16 Jahren, 9 Monaten und 13 Tagen – pulverisierte den bisherigen Rekord von Gunther Reeg aus dem Jahr 1985. Der Treffer war letztlich entscheidend, denn Michael Cuisance erhöhte auf 2:0. Greuther Fürth gelang zwar in der 88. Minute durch Noel Futkeu noch der Anschlusstreffer, doch die Niederlage war nicht mehr abzuwenden.

Abseits des Platzes verkündete Hertha den Abschied von fünf Spielern, darunter dem Klubveteranen Toni Leistner, dessen Vertrag nicht verlängert wird. Leistner soll jedoch künftig eine neue Rolle innerhalb der Organisation übernehmen, auch nach seiner aktiven Karriere.

Eichhorns Rekordleistung hat das Interesse von Top-Klubs weiter befeuert – angesichts der finanziellen Probleme Herthas gilt ein zukünftiger Transfer als wahrscheinlich. Der Sieg ist ein seltener Lichtblick für die Berliner, die nun eine Übergangsphase mit dem Abgang wichtiger Spieler bewältigen müssen. Leistners möglicher Wechsel in eine nicht-spielerische Position deutet auf weitere Veränderungen im Klub hin.

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