Zukunft von Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Hans-Josef BeckmannZukunft von Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Die Verhandlungen über die Zukunft von Old Texas Town, einem Western-Themenpark im Berliner Bezirk Spandau, sind gescheitert. Der Streit betrifft den Verein Old Texas Town, das örtliche Bezirksamt sowie den Projektentwickler Dr. Aldinger & Fischer. Da keine Einigung erzielt wurde, bleibt die Zukunft des Geländes ungewiss.
Das Unternehmen Dr. Aldinger & Fischer strebte eine mittelfristige gewerbliche Bebauung des Areals an. Dieser Plan steht jedoch im Widerspruch zu den geltenden Bebauungsvorschriften, die eine solche Nutzung nicht zulassen. Ursprünglich hatte das Unternehmen eine fünfjährige Übergangsregelung vorgeschlagen, die das Bezirksamt jedoch ablehnte.
Das Bezirksamt behauptet, es habe erhebliche Zugeständnisse gemacht, darunter eine Laufzeit von acht Jahren. Es bestreitet, rechtliche Sicherheit verweigert zu haben, und betont, dass eine verlässliche gemeinsame Planung unerlässlich sei. Dennoch verweigerte es die Erteilung einer vorläufigen Baugenehmigung – ein Schritt, der schließlich zum Abbruch der Gespräche führte.
Der Pachtvertrag des Vereins Old Texas Town ist bereits abgelaufen. Trotz des Wunsches, auf dem Gelände zu bleiben, sieht sich der Verein nun mit einer Räumungsklage konfrontiert, nachdem die Verhandlungen gescheitert sind. Sollte keine neue Vereinbarung zustande kommen, muss der Verein das Gelände verlassen. Gleichzeitig kann Dr. Aldinger & Fischer ohne die erforderlichen Genehmigungen seine Baupläne nicht umsetzen. Der Konflikt bleibt ungelöst, und weitere juristische Schritte gelten als wahrscheinlich.
