wvib fordert radikalen Wandel: 23 Jahre Führung enden mit klarem Appell
Brigitta Schülerwvib fordert radikalen Wandel: 23 Jahre Führung enden mit klarem Appell
Über 500 Gäste versammelten sich im Freiburger Konzerthaus zur diesjährigen Hauptversammlung des wvib. Die Veranstaltung stand im Zeichen eines Appells für mutigere Wirtschaftspolitik und einen Führungswechsel nach 23 Jahren. Präsident Bert Sutter betrat die Bühne, um auf die tiefgreifenden strukturellen Probleme Deutschlands hinzuweisen.
Sutter forderte grundlegende Reformen, um Bürokratie, teure Subventionen und ein nicht mehr tragfähiges Rentensystem zu bekämpfen. Er warnte, dass Unternehmen mehr Freiraum bräuchten, um zu wachsen, und kritisierte die aktuelle Politik als wachstumshemmend.
Im Rahmen der Versammlung wurde zudem Dr. Christoph Münzer gewürdigt, der langjährige Vorstandsvorsitzende, der nach 22 Jahren an der Spitze der Organisation zurücktrat. Seine Nachfolgerin, Hanna Böhme, richtete erstmals das Wort an die Mitglieder und betonte die Notwendigkeit, Veränderungen anzunehmen, um langfristig erfolgreich zu sein. Nach Nachwahlen stießen neue Vertreter in den Vorstand und den Beirat. Zu den Neuberufenen zählen Führungspersönlichkeiten aus Waldkirch, Kippenheim, Oberkirch, Tuningen, Lörrach und Ettenheim.
Die Versammlung endete mit einer klaren Forderung nach wirtschaftlichem Wandel und einem frischen Führungsteam. Böhmes Fokus auf Anpassungsfähigkeit gibt die Richtung für das nächste Kapitel der Organisation vor. Die neu gewählten Vorstandsmitglieder stehen nun vor der Aufgabe, den wvib durch die anhaltenden strukturellen Herausforderungen zu steuern.