Wie FinOps Unternehmen Millionen in der Cloud spart
FinOps hilft Unternehmen, Cloud-Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern
Unternehmen, die Cloud-Dienste nutzen, setzen zunehmend auf FinOps, um Ausgaben zu reduzieren und die Effizienz zu erhöhen. Mit diesem Ansatz können Firmen den Nutzen hybrider und Multi-Cloud-Umgebungen maximieren. Besonders große Organisationen, die bereits in der Cloud arbeiten, sparen so jährlich oft Hunderttausende Euro.
FinOps funktioniert, indem IT-, Finanz- und Fachabteilungen zusammenarbeiten, um Cloud-Ausgaben zu überwachen und zu steuern. Kern des Verfahrens ist eine kontinuierliche Kostentransparenz, die sicherstellt, dass jede Abteilung die Preise einzelner Services nachvollziehen kann. Klassische Controlling-Methoden – wie das Hinterfragen von Zahlen und das Prüfen von Annahmen – spielen dabei eine zentrale Rolle, um die Ausgaben im Griff zu behalten.
Laut Anna Lena Steinborn, Expertin bei der Stuttgarter Cloud- und IT-Beratung Zoi, verbindet der Ansatz finanzielles Know-how mit Kenntnissen über Cloud-Infrastrukturen. Ihre Erfahrung zeigt, dass sich erste Erfolge oft schon kurz nach der Analyse der aktuellen Ausgabenmuster einstellen.
Besonders wirksam ist die Methode für Konzerne und Großunternehmen, die den Großteil ihrer Arbeitslast bereits in die Cloud verlagert haben. Durch die Förderung der Zusammenarbeit schafft FinOps Verantwortlichkeit und verhindert, dass unerwartete Kosten aus dem Ruder laufen.
Mit FinOps lassen sich erhebliche jährliche Einsparungen erzielen. Der Prozess beginnt mit einer detaillierten Bestandsaufnahme der bestehenden Cloud-Nutzung, gefolgt von einer kontinuierlichen Überwachung. Wenn Finanz-, IT- und Fachabteilungen an einem Strang ziehen, werden Cloud-Kosten transparenter, planbarer und besser steuerbar.






