Weiberfastnacht startet trotz Regen und Sturm – Köln und Düsseldorf feiern ungebremst
Gerfried ThiesNasser Karneval-Auftakt in den Rheinfestungen - Weiberfastnacht startet trotz Regen und Sturm – Köln und Düsseldorf feiern ungebremst
Der rheinische Straßenkarneval ist in vollem Gange – Köln und Düsseldorf führen die Feiern an
Zehntausende Jecken haben sich zu Weiberfastnacht versammelt, dem traditionellen Auftakt der närrischen Tage. Doch das Wetter könnte die Stimmung trüben: Regen und starke Winde ziehen diese Woche über Nordrhein-Westfalen hinweg.
Heute ist Weiberfastnacht, der Donnerstag vor Aschermittwoch, an dem die Frauen im Mittelpunkt stehen. In Köln werden die Zuschauer erwarten, wie das Dreigestirn aus Prinz, Bauer und Jungfrau die Feierlichkeiten offiziell eröffnet. Unterdessen stürmen in Städten der gesamten Region Frauen symbolisch die Rathäuser – eine langjährige Tradition, die weibliche Selbstbestimmung feiert.
In Düsseldorf werden die Möhnen, die Karnevals-"Nonnen", den Oberbürgermeister im Rahmen der Feiern "entführen". In Bonn übernehmen die Beueler Wäscherinnen mit ihrem traditionellen "Sturm auf das Rathaus" die Macht – und halten so den Geist des Brauchs lebendig.
Das Wetter spielt jedoch nicht mit: Am Donnerstag gibt es Schauer, böigen Wind und Temperaturen zwischen 8 und 11 Grad. Freitag und Samstag bleibt es bewölkt, mit zeitweiligem Regen oder sogar Schnee in einigen Gebieten. Erst am Sonntag zeigt sich die Sonne gelegentlich und sorgt für eine kurze Verschnaufpause.
Trotz Nässe und Wind wird der Karneval wie geplant weitergehen. Zehntausende werden trotzdem auf den Straßen erwartet, vom Wetterbericht unbeeindruckt. Die Feiern dauern das ganze Wochenende an, mit Veranstaltungen in Köln, Düsseldorf und darüber hinaus.
Fasching startet bei Regen mit 'Sonne im Herzen'
Der rheinische Straßenkarneval begann offiziell um 11:11 Uhr in Köln, Mainz und Düsseldorf trotz starkem Regen. Wichtige Entwicklungen:
- Prinz Niklas I. bat die Feiernden, 'Sonne im Herzen' zu behalten, um das Wetter zu ertragen.
- Die anfänglichen Menschenmassen waren aufgrund des Regens niedriger, aber die Stimmung blieb unter Regenschirmen und Capes hoch.
- Die Polizei setzte 1.500 Beamte, 400 Ordnungsamt-Mitarbeiter und 2.600 Sicherheitskräfte ein.






