19 April 2026, 06:21

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Plakat für das Zwölfte Deutsche Turnfest Leipzig 1913, das eine Gruppe von Menschen in der Mitte zeigt und Text mit Veranstaltungseinzelheiten.

Warum Deutschland am 5. Februar den "Hast du gepupst?"-Tag feiert

Jährlich am 5. Februar begeht Deutschland den "Hast du gepupst?"-Tag – eine humorvolle Hommage an eine ganz natürliche Körperfunktion. Der ungewöhnliche Feiertag wurde 2006 vom Illustrator Bastian Melnyk ins Leben gerufen, doch warum ausgerechnet dieses Datum gewählt wurde, bleibt ein Rätsel. Während manche die Idee belustigend finden, teilt sich der Tag im Kalender mit anderen skurrilen Anlässen – etwa dem US-amerikanischen National Fart Day oder traditionelleren Ereignissen wie Finnlands Runeberg-Tag.

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Der Ursprung des Feiertags geht auf Bastian Melnyk zurück, einen deutschen Karikaturisten, der für die Erfindung verspielter Anlässe bekannt ist. Zu seinen weiteren Kreationen zählen der Verspätungs-Tag und der Tag des absichtlichen Geldverlierens, doch der "Hast du gepupst?"-Tag sticht durch sein freches Thema hervor. Sein Ziel ist simpel: Furzen als normalen Teil des Lebens zu enttabuisieren und mit Humor zu begegnen.

Das Datum, der 5. Februar, ist auch Schauplatz des US-amerikanischen National Fart Day, dessen Herkunft jedoch im Dunkeln liegt. Eine kolumbianische Legende der Tatuyo-Indigenen verleiht dem Thema dagegen kulturelle Tiefe: Dem Mythos zufolge entstand Ton aus dem Furzen eines Riesen. In der Unterhaltungsbranche hat sich der britische Künstler Mr. Methane als professioneller "Flatulist" einen Namen gemacht und bringt mit seinen Auftritten das Publikum zum Lachen.

Anders als Festtage mit festem Wochentag kann der "Hast du gepupst?"-Tag je nach Jahr auf jeden Tag der Woche fallen. Trotz seines scherzhaften Charakters reiht er sich ein in die bunte Liste der Feiertage am 5. Februar – von Welt-Nutella-Tag bis zum Tag der Wetteransager in den USA.

In Deutschland wird der "Hast du gepupst?"-Tag auch heute noch mit Augenzwinkern begangen. Sein Erfinder, Bastian Melnyk, hat die Bedeutung des Datums nie erklärt – was seinen skurrilen Reiz nur verstärkt. Neben anderen Nischenfeiertagen bleibt er eine heitere Erinnerung daran, dass auch die natürlichen Funktionen des Körpers ihren Platz im Kalender verdient haben.

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