10 June 2026, 12:36

Wärmepumpen dominieren 2025 den Heizmarkt in deutschen Neubauten

Drei Viertel der neuen Wohngebäude heizen mit Wärmepumpen

Wärmepumpen dominieren 2025 den Heizmarkt in deutschen Neubauten

Erneuerbare Energien sind inzwischen die vorherrschende Heizquelle für Neubauten in Deutschland. Im Jahr 2025 werden damit 78,2 % aller neu errichteten Wohngebäude beheizt, während Erdgas nur noch auf 10,5 % kommt. Dies stellt einen deutlichen Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren dar.

Noch 2022 war Erdgas mit 53,9 % die meistgenutzte Heizenergie in Wohngebäuden. Es folgte Heizöl, das in jenem Jahr von 24,1 % der Haushalte genutzt wurde.

Bis 2025 hat sich der Wandel hin zu erneuerbaren Energien deutlich beschleunigt: 87,0 % der in diesem Jahr genehmigten Wohngebäude sind für den primären Einsatz erneuerbarer Energien beim Heizen konzipiert. Das ist ein Anstieg gegenüber 69,4 % im Jahr 2024 und mehr als das Doppelte des Wertes von 2015.

Federführend bei dieser Entwicklung sind Wärmepumpen. Sie sind 2025 in 83,0 % der Neubauten geplant, wobei bereits 73,6 % der fertiggestellten Neubauten damit ausgestattet sind. Besonders beliebt ist die Technologie in Ein- und Zweifamilienhäusern, wo sie in 77,9 % bzw. 78,4 % der Fälle zum Einsatz kommt. Erdgas spielt bei den 2025 genehmigten Wohnprojekten mit nur noch 2,2 % eine untergeordnete Rolle.

Die Daten zeigen einen klaren Trend weg von fossilen Brennstoffen im Neubausektor. Erneuerbare Energien und Wärmepumpen dominieren inzwischen den Markt, während Erdgas und Heizöl stark an Bedeutung verloren haben. Die Entwicklung spiegelt den raschen Wandel bei den Heizsystemen in Deutschland wider.

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