VfB Stuttgart rettet 3:3 gegen Heidenheim – Schiedsrichter-Entscheidungen sorgen für Eklat
Gerd BuchholzVfB Stuttgart rettet 3:3 gegen Heidenheim – Schiedsrichter-Entscheidungen sorgen für Eklat
VfB Stuttgart erkämpft spektakuläres 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim in umstrittenem Champions League-Spiel
In einer von Kontroversen geprägten Partie sicherte sich der VfB Stuttgart ein dramatisches 3:3 gegen den 1. FC Heidenheim. Das für Stuttgarts Champions League-Ambitionen entscheidende Spiel war von hitzigen Diskussionen über mehrere Schiedsrichterentscheidungen überschattet. Trainer Sebastian Hoeneß übte im Anschluss scharfe Kritik an den Unparteiischen.
Die Stuttgarter begannen stark und gingen früh in Führung. Doch Heidenheim kämpfte sich zurück und brachte die Gäste zweimal in Rückstand, ehe ein spätes Tor den Ausgleich besiegelte. Der eingewechselte Deniz Undav glich in der Schlussphase schließlich aus und rettete so den Punktgewinn.
Das Spiel wurde von umstrittenen Entscheidungen überschattet. Hoeneß kritisierte Schiedsrichter Sascha Stegemann und das VAR scharf, nachdem Heidenheim nach einer Videobewertung einen Elfmeter zugesprochen bekommen hatte – eine Entscheidung, die er als falsch bezeichnete. Zudem monierte er, dass ein Foul an Verteidiger Ramon Hendriks im Mittelfeld vor Heidenheims zweitem Tor übersehen worden sei.
Weitere Frustration löste eine knappe Abseitsentscheidung aus, die den Treffer von Ermedin Demirović nicht zählte. Hoeneß betonte, das VAR hätte in solchen Schlüsselmomenten nicht eingreifen dürfen, was die ohnehin aufgeheizte Stimmung zusätzlich anheizte.
Das 3:3 hält Stuttgart im Rennen um die Champions League, doch die Auswirkungen des Remis auf die endgültige Tabellenplatzierung bleiben unklar. Die umstrittenen Entscheidungen hinterließen beim Verein und dem Trainer jedoch Zweifel an der Gerechtigkeit der Spielführung. In den verfügbaren Berichten wurde keine weitere Analyse der Qualifikationschancen geliefert.






