VFB Stuttgart kassiert 93.500-Euro-Strafe nach Pyro-Vorfall im DFB-Pokal
Brigitta SchülerBengalo-Vorfall: Rund 100.000 Euro Strafe für VfB Stuttgart - VFB Stuttgart kassiert 93.500-Euro-Strafe nach Pyro-Vorfall im DFB-Pokal
Der VFB Stuttgart ist vom Deutschen Fussball-Bund (DFB) mit einer Strafe von 93.500 Euro belegt worden, nachdem Fans während eines DFB-Pokal-Spiels Pyrotechnik gezündet hatten. Der Vorfall ereignete sich beim jüngsten 2:0-Sieg gegen den VfL Bochum, mit dem sich die Stuttgarter für das Viertelfinale gegen Holstein Kiel qualifizierten. Die Unterbrechung ereignete sich zu Beginn der zweiten Halbzeit, als Anhänger im Stadion Leuchtraketen entzündeten. Das Spiel wurde für sechs Minuten unterbrochen, während die Verantwortlichen die Lage klärten. Trotz der Verzögerung gewann Stuttgart die Partie letztlich souverän. Das DFB-Sportgericht entschied, dass ein Teil der Strafe in Sicherheitsmaßnahmen reinvestiert werden darf. Bis zu 31.000 Euro der Geldbuße können die Stuttgarter für Sicherheitsaufrüstungen oder Gewaltpräventionsprogramme verwenden. Unklar bleibt jedoch, wie der DFB in ähnlichen Fällen bei anderen Bundesliga-Vereinen vergleichbare Mittel in der Vergangenheit verteilt hat. Nun bereitet sich Stuttgart auf das kommende DFB-Pokal-Spiel gegen Holstein Kiel vor. Der Verein muss nicht nur das Problem des Fehlverhaltens der Fans angehen, sondern auch planen, wie er den zugelassenen Teil der Strafe einsetzt. Das Spielergebnis blieb zwar unberührt, doch der Vorfall hat finanzielle Konsequenzen nach sich gezogen.