17 February 2026, 12:45

Vanessa Borck trotzt Hasskommentaren bei Let's Dance mit weiblicher Tanzpartnerin

Ein Schwarz-Weiß-Foto eines Mannes und einer Frau in Ballettkleidung, der Mann in einem weißen Tutu und die Frau in einem rosafarbenen Kleid, die anmutig und perfekt synchron tanzen, mit Text unten im Rahmen.

"Vollständig verletzt" durch Hass vor "Let's Dance" - Vanessa Borck trotzt Hasskommentaren bei Let's Dance mit weiblicher Tanzpartnerin

Vanessa Borck: Influencerin und Ex-Princess-Charming-Kandidatin erntet massive Kritik für Lets Dance-Auftritt

Die 29-jährige Influencerin und ehemalige Teilnehmerin von Princess Charming, Vanessa Borck, steht wegen ihrer bevorstehenden Teilnahme an Lets Dance in der Kritik. Sie wird mit einer weiblichen Profi-Tänzerin antreten – eine Entscheidung, die eine hitzige Debatte ausgelöst hat. Trotz des Gegenwinds bleibt Borck entschlossen, die Sichtbarkeit von gleichgeschlechtlichen Tanzpaaren in der Show zu erhöhen.

Borck sprach offen über die hassvollen Nachrichten, die sie seit der Bekanntgabe erhalten hat. Einige Zuschauer bezeichneten die Paarung als "komisch" und prophezeiten, sie werde im Wettbewerb nicht weit kommen. Die Influencerin gab zu, sich von der Heftigkeit der Reaktionen "tief verletzt" zu fühlen – besonders, da sie ihre Sexualität stets offen gelebt habe.

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Es ist nicht das erste Mal, dass Lets Dance gleichgeschlechtliche Paare zeigt. Bereits früher tanzten Teilnehmer wie Kerstin Ott, Nicolas Puschmann, Vadim Garbuzov und Borck selbst mit Partnern desselben Geschlechts. Doch in diesem Jahr fällt die Kritik besonders scharf aus.

Neben den Anfeindungen im Netz kämpft Borck zudem mit den Folgen eines kürzlichen Sturzes die Treppe hinunter. Sie hat einen geschwollenen Zeh und sichtbare Blutergüsse, was ihre Leistungen in den ersten Runden beeinträchtigen könnte. Trotz aller Herausforderungen will sie sich auf die positive Unterstützung ihrer Fans konzentrieren.

Borck betont, stolz darauf zu sein, wer sie ist und wen sie liebt. Sie möchte ihre Plattform nutzen, um ein Zeichen für Akzeptanz und Repräsentation im Tanzsport zu setzen.

Ihre Teilnahme an Lets Dance unterstreicht die anhaltende Debatte über Vielfalt in der Unterhaltungsbranche. Mit ihrer Entscheidung, mit einer weiblichen Partnerin anzutreten, knüpft sie an frühere gleichgeschlechtliche Paare in der Show an. Unabhängig vom Ergebnis wird ihr Auftritt dazu beitragen, LGBTQ+-Tänzer:innen in großen Wettbewerben mehr Sichtbarkeit zu verschaffen.