17 January 2026, 13:40

Vandalen zerstören Sportplätze in Süddeutschland – teure Reparaturen drohen

Ein Schwarz-Weiß-Bild eines Baseball-Spielers, der auf Home Plate rutscht, umgeben von einer Gruppe von Menschen auf dem Feld, mit einem Zaun, einem Fahrrad, Zuschauern, einem Gebäude, Bäumen und einem bewölkten Himmel im Hintergrund.

"Drifter"-Schläger verwüsten Sportplätze - Vereine frustriert - Vandalen zerstören Sportplätze in Süddeutschland – teure Reparaturen drohen

Rasende Fahrer zerstören Sportplätze in Süddeutschland – Vereine fürchten teure Reparaturen und Saisonstart in Gefahr

Mehrere Sportanlagen im Süden Deutschlands sind durch rücksichtslose Fahrer, die mit ihren Fahrzeugen riskante Stunts aufführten, schwer beschädigt worden. Die Vorfälle ereigneten sich in Dettenhausen, Bisingen, Seebronn und Mössingen und hinterließen tiefe Spurrinnen sowie aufgerissene Rasenflächen. Lokale Vereine stehen nun vor Verzögerungen und hohen Reparaturkosten – kurz vor Beginn der Freiluft-Fußballsaison.

Die Vandalen drehten ihre Fahrzeuge im Kreis – ein als "Donuts" bekanntes Manöver – und drifteten mit hoher Geschwindigkeit über die Plätze. Dadurch entstanden tiefe Furchen, die die Spielfelder unbespielbar machen. Allein in Mössingen könnten die Instandsetzungskosten zwischen 30.000 und 40.000 Euro betragen und die Gemeinde stark belasten.

Der Heimatplatz des SV Seebronn könnte wochenlang gesperrt bleiben, was den Verein zwingt, Spiele zu verlegen. Die Behörden vermuten junge Erwachsene als Täter, doch bisher gab es keine Festnahmen. Die Polizei ermittelt weiter, bisher jedoch ohne konkrete Spuren. Um weitere Schäden zu verhindern, erwägen Kommunen nun Absperrungen, Zäune oder sogar Videoüberwachung. Die Vorfälle reiht sich in eine Serie ähnlicher Zerstörungen in der Region ein – die Sorge um die Sicherheit öffentlicher Sporteinrichtungen wächst.

Die Schäden gefährden den Saisonstart der betroffenen Vereine. Die Gemeinden müssen nun nicht nur die Reparaturen finanzieren, sondern auch nach langfristigen Lösungen suchen, um ihre Plätze zu schützen. Ohne schnelles Handeln könnten weitere Angriffe noch mehr Spielfelder für lokale Mannschaften unbrauchbar machen.