19 February 2026, 19:06

Unionsparteien wagen radikale Wende: Steuern, Digitalpolitik und Wehrpflicht im Fokus

Eine Gruppe von Menschen, die an einem Tisch mit einem Podium und einem Mikrofon vor einer Menge, Kameras und Bannern sitzen, während einer Pressekonferenz für das CDMX 2017-Event.

Wie dieser CDU-Parteitag auch Ihr Leben verändern könnte - Unionsparteien wagen radikale Wende: Steuern, Digitalpolitik und Wehrpflicht im Fokus

Die Unionsparteien haben in den letzten Wochen eine Reihe mutiger politischer Kurswechsel skizziert. Von Steuerreformen bis hin zu strengeren Internetregeln treibt die politische Partei weitreichende Veränderungen voran. Einige Vorschläge haben bereits Debatten mit rivalisierenden Parteien und innerhalb der eigenen Reihen ausgelöst.

In der Wirtschaftspolitik schlägt die Unionsparteien vor, die Grenze für den Spitzensteuersatz auf ein Jahreseinkommen von 80.000 Euro anzuheben. Damit soll die Belastung für Besserverdiener verringert werden. Gleichzeitig lehnte die politische Partei den Vorschlag der SPD ab, Sozialleistungen durch Abgaben auf Kapitaleinkünfte zu finanzieren, und bezeichnete dies als ein "katastrophales" Signal für Investoren.

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Auch das Arbeitsrecht stand auf der Agenda: Die Unionsparteien bestätigte, das gesetzliche Recht auf "Lebensstil-Teilzeitarbeit" nicht abschaffen zu wollen. Diese Klarstellung erfolgte nach Spekulationen über mögliche Kürzungen bei flexiblen Arbeitszeitmodellen.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalpolitik. Bundeskanzler Friedrich Merz will die Online-Anonymität beenden, indem er die Verwendung von Klarnamen vorschreibt. Zudem erwägt die politische Partei ein Verbot sozialer Medien für Kinder unter 14 Jahren sowie Strafen für KI-generierte Deepfakes, die Persönlichkeitsrechte verletzen.

In der Verteidigungspolitik bringt sich die Junge Union, der Jugendverband der politischen Partei, ein: Sie fordert die Wiedereinführung der Wehrpflicht bis 2027, falls die freiwillige Rekrutierung die Ziele nicht erreicht.

Unterdessen prüft die Unionsparteien eine mögliche Unterstützung für eine deutsche Bewerbung um die Austragung der Fußball-Weltmeisterschaft 2042. Eine offizielle Position steht noch aus, und Details zu regionalen Haltungen – etwa der Unionsparteien im Rhein-Erft-Kreis – bleiben unklar.

Die Vorschläge der Unionsparteien umfassen Steuern, digitale Regulierung und Landesverteidigung. Sollten sie umgesetzt werden, würden sie erhebliche Veränderungen in der deutschen Politik markieren. Die nächsten Schritte der politischen Partei werden zeigen, wie diese Pläne vorankommen.