20 December 2025, 13:49

Ungefähr 1,55 Millionen Euro für Integrationsarbeit in ländlichen Gebieten

Ein Plakat mit einer Eisenbahn, die eine Brücke mit Trägernkonstruktion überquert, umgeben von Pflanzen, Häusern und Hügeln.

Ungefähr 1,55 Millionen Euro für Integrationsarbeit in ländlichen Gebieten

Rund 1,55 Millionen Euro für Integrationsarbeit im ländlichen Raum

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  1. Dezember 2025

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft

Baden-Württemberg investiert 1,55 Millionen Euro, um die Integration in ländlichen Gemeinden zu stärken. Die Förderung kommt 31 lokalen Projekten im Rahmen der neuen Initiative „Gemeinsam stark!“ zugute. Sozialminister Manne Lucha betonte die Bedeutung, Hindernisse abzubauen und das Potenzial ländlicher Regionen für eine erfolgreiche Integration zu erschließen.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration hat die Initiative nach einer dreijährigen Studie mit der Universität Hildesheim ins Leben gerufen. Die Forschungsergebnisse zeigten zwar ein hohes lokales Engagement, wiesen aber auch auf spezifische Herausforderungen bei der Integrationsarbeit im ländlichen Raum hin.

Jedes der ausgewählten Projekte kann bis zu 80.000 Euro an Fördergeldern erhalten. Die Mittel fließen in die Verbesserung ehrenamtlicher Initiativen, professioneller Beratungsangebote und des sozialen Zusammenhalts. Ziel ist es, Integration zu einem zentralen Bestandteil der ländlichen Entwicklung zu machen und gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen Ehrenamtlichen und Fachkräften zu fördern. Der Ansatz des Ministeriums zielt darauf ab, die besonderen Bedürfnisse von Zugewanderten in ländlichen Gebieten zu berücksichtigen. Durch eine effektivere Strukturierung der Integrationsarbeit soll die Initiative lebendigere und inklusivere Gemeinden in der gesamten Region schaffen.

Die 31 geförderten Projekte können nun mit finanzieller Unterstützung starten. Ihr Erfolg könnte künftige Integrationspolitiken im ländlichen Baden-Württemberg prägen. Die Investition des Ministeriums unterstreicht das Bestreben, Gemeinschaftsbindungen zu stärken und Neuankömmlinge in weniger urbanisierten Gebieten besser zu unterstützen.