08 February 2026, 14:59

Ukrainische Delegation erkundet nachhaltige Infrastrukturprojekte in Ulm und Neu-Ulm

Eine detaillierte Karte von Kiew, Ukraine, mit Straßen, Gebäuden, Sehenswürdigkeiten und Text mit zusätzlichen Informationen zum Gebiet, durchflossen von einem Fluss.

Ukrainische Delegation erkundet nachhaltige Infrastrukturprojekte in Ulm und Neu-Ulm

Eine Delegation aus Bilhorod-Dnistrowskyj besuchte vom 26. bis 29. Januar 2026 Ulm und Neu-Ulm, um nachhaltige Infrastrukturprojekte zu erkunden. Ziel der Reise war es, die Beziehungen zwischen den Städten zu stärken – mit besonderem Fokus auf Wasser-, Energie-, Abfall- und Heizungssysteme. Lokale Verantwortliche und Unternehmen unterstützten die ukrainische Stadt auch mit praktischer Hilfe, darunter aufbereitete Verkehrsmittel.

Den Auftakt bildeten Besichtigungen zentraler Einrichtungen in Ulm und Neu-Ulm. Die Delegation informierte sich über Abfallbehandlungsanlagen, Energieerzeugungsstandorte und Wassermanagementsysteme. Organisiert von der UNIDO, stand das Programm unter dem Zeichen effizienter Ressourcennutzung und des Wissensaustauschs in Schlüsselsektoren.

Bei den SWU Stadtwerken Ulm/Neu-Ulm erhielt die Gruppe Einblicke in die Wasserkraftwerke und die Trinkwasseraufbereitung. Bei den Entsorgungs-Betrieben Ulm ging es um Abfallwirtschaft und Kanalnetze. Zudem traf sich die Delegation mit lokalen Initiativen, Vertretern der ukrainischen Diaspora und politischen Akteuren, um die Zusammenarbeit zu vertiefen.

Während des Besuchs wurden drei generalüberholte Gelenkbusse an Bilhorod-Dnistrowskyj übergeben. Die Aufbereitung hatten Voith GmbH & Co. KGaA und die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH unterstützt. Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger betonte die Belastbarkeit der Partnerschaft, während Martin Ansbacher den Durchhaltewillen der Stadt und die gegenseitige Wertschätzung zwischen den Gemeinden lobte.

Der Austausch eröffnete neue Möglichkeiten für gemeinsame Projekte. Beide Seiten vereinbarten, ihr Fachwissen im Bereich nachhaltiger Wiederaufbau und institutioneller Entwicklung weiter zu teilen.

Die Reise festigte die langjährige Partnerschaft zwischen den Städten. Konkrete Ergebnisse waren die Übergabe der aufbereiteten Busse sowie Pläne für weitere Kooperationen. Künftig soll das gemeinsame Wissen genutzt werden, um die Infrastruktur in Bilhorod-Dnistrowskyj nachhaltig wiederaufzubauen.