Trigema-Erbin Bonita Grupp lehnt 1.000-Euro-Bonus für Arbeitnehmer ab
Brigitta SchülerTrigema-Erbin Bonita Grupp lehnt 1.000-Euro-Bonus für Arbeitnehmer ab
Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat sich gegen den neuen steuerfreien Bonus von 1.000 Euro für Arbeitnehmer ausgesprochen, den die Regierung eingeführt hat. Sie warnte, dass steigende Lohnnebenkosten Unternehmen wie ihres bald überfordern könnten.
Grupp kritisierte den Bonus als kurzsichtigen Schritt und argumentierte, Politiker dürften keine falschen Erwartungen wecken, indem sie das Geld anderer ausgäben. Zudem stellte sie infrage, ob Trigema den Bonus überhaupt zahlen werde – eine Entscheidung stehe noch aus.
In der allgemeinen Steuerpolitik zeigte sie sich zwar offen für eine moderate Anhebung des Spitzensteuersatzes, allerdings nur, wenn dies durch Entlastungen an anderer Stelle ausgeglichen werde. Ihre Hauptsorge gelten weiterhin die wachsenden Lohnnebenkosten, die sie als potenziell erdrückend für Arbeitgeber beschrieb.
Die Modererbin schloss die Zahlung des Bonus nicht aus, bleibt aber skeptisch hinsichtlich seiner langfristigen Wirkung. Ihre Äußerungen unterstreichen die Spannung zwischen kurzfristigen Anreizen und den größeren finanziellen Belastungen für Unternehmen. Die endgültige Entscheidung über den Bonus bei Trigema steht noch aus.






