"Tod: Unser Gevatter" – wenn das Jenseits unter Bürokratie und Chaos ächzt
Gerfried Thies"Tod: Unser Gevatter" – wenn das Jenseits unter Bürokratie und Chaos ächzt
Eine neue schwarze Komödie über Tod und Jenseits kommt in die Neckarhalle
Unter dem Titel "Tod: Unser Gevatter" zeigt die Produktion, wie Überbevölkerung und Umweltkrisen selbst im Reich der Toten für Chaos sorgen. Karten für die Vorstellung am 20. Februar 2026 um 20:00 Uhr sind ab sofort erhältlich.
Das Stück ist die vierte Arbeit des preisgekrönten Schöpfers, der sich selbst nur als "der Gevatter" bezeichnet. Seine Figur – ein überlasteter Lehrling des Sensenmanns – springt ein, wenn der Tod selbst überfordert ist. Die Handlung spielt mit realen Problemen: Während die Weltbevölkerung wächst und Ökosysteme kollabieren, steht auch das Jenseits vor dem Zusammenbruch.
Kontroverse und Kultstatus Die ersten Auftritte der "Tod-Komödie"-Reihe sorgten 2022 für Aufsehen: In Tuttlingen reagierte das Publikum mit betretenem Schweigen oder verließ den Saal. Doch bis 2025 wandelte sich die Stimmung – aus Empörung wurde Gelächter, aus Ablehnung stehende Ovationen. Der Humor – schwarz, absurd und schonungslos – nimmt Beerdigungspannen, satirische Todesrituale und die groteske Absurdität der Sterblichkeit aufs Korn.
Karten und Infos Die Preise für "Tod: Unser Gevatter" liegen bei 29 €, 26 € oder 23 €, ermäßigt gibt es 50 % Nachlass. Pro Ticket fällt eine Systemgebühr von 1 € an. Die Veranstalter raten zur frühzeitigen Buchung, da die Show regelmäßig ausverkauft ist.
Am 20. Februar 2026 wird die Neckarhalle zum Schauplatz einer Mischung aus Schock, Satire und makabrem Lachen, wenn der Gevatter den bürokratischen Kollaps des Jenseits entlarvt. Karten sind in drei Preiskategorien erhältlich, ermäßigte Tarife gelten für Berechtigte.