10 February 2026, 12:55

Tesa baut größten Standort in Offenburg aus – 20 neue Stellenangebote und mehr Nachhaltigkeit

Ein altes Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrik mit Arbeitern, die eine Maschine bedienen, umgeben von Metallstangen und -pfählen, mit dem Text "Neue Eisengießerei, die erste Fabrik Deutschlands" unten.

Tesa baut größten Standort in Offenburg aus – 20 neue Stellenangebote und mehr Nachhaltigkeit

Tesa erweitert größtes Produktionswerk in Offenburg – Wachstum und Nachhaltigkeit im Fokus

Tesa hat mit der Erweiterung seines größten Produktionsstandorts in Offenburg begonnen. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt in den Wachstums- und Nachhaltigkeitsbestrebungen des Unternehmens. Die Bauarbeiten sollen die steigende Nachfrage nach Industrieklebeprodukten decken, wobei die Produktion voraussichtlich 2027 anlaufen wird.

Das Werk in Offenburg, das seit 1961 besteht, stellt bereits über 2.000 Klebeprodukte pro Jahr her. Als größter globaler Standort von Tesa spielt es eine zentrale Rolle im Unternehmensnetzwerk. Noch 2023 hatte das Werk eine Solaranlage installiert, die jährlich sechs Gigawattstunden Strom erzeugt – genug, um 25 Prozent des Energiebedarfs zu decken.

Die Erweiterung ist Teil von Tesas umfassender Nachhaltigkeitsstrategie. Im Rahmen der Initiative "we do" plant das Unternehmen bis 2030 rund 300 Millionen Euro zu investieren, um sein Geschäft zu transformieren. Bisher konnte Tesa seine CO₂-Emissionen (Scope 1 und 2) bereits um 39 Prozent reduzieren und strebt eine klimaneutrale Produktion an. Zudem entstehen durch das Projekt 20 neue langfristige Arbeitsstellenangebote.

Werksleiter Holger Rauth betonte die doppelte Wirkung der Erweiterung: Sie steigert nicht nur die Kapazitäten, sondern unterstreicht auch Tesas Engagement für Nachhaltigkeit. Das Unternehmen, das weltweit 5.400 Mitarbeiter in 100 Ländern beschäftigt, setzt zudem auf lösemittelfreie Fertigung und nachhaltigere Produkte.

Die Offenburger Erweiterung sichert Arbeitsplätze und festigt Tesas Position als industrieller Standort in Deutschland. Nach Abschluss des Projekts wird das Werk die gestiegene Nachfrage bedienen und gleichzeitig die Klimaziele des Unternehmens vorantreiben. Die Produktion am modernisierten Standort soll 2027 starten.