26 February 2026, 13:19

SVG Lüneburg kämpft im Pokalfinale um den ersten Titel der Vereinsgeschichte

Eine Gruppe von Frauen-Volleyballspielerinnen auf dem Feld zusammengekauert, die einen Punkt feiern, während einige Menschen auf einer Treppe im Hintergrund sitzen.

Neue Volleyball-Kraft: Nun will Lüneburg den ersten Titel - SVG Lüneburg kämpft im Pokalfinale um den ersten Titel der Vereinsgeschichte

SVG Lüneburg steht vor dem größten Spiel der Saison. Am kommenden Samstag trifft das Team im Finale des DVV-Pokals in Mannheim auf den VfB Friedrichshafen. Nach drei aufeinanderfolgenden Finalniederlagen brennt der Verein auf den ersten Titelgewinn der Vereinsgeschichte.

Seit 2014 hat der Club einen beeindruckenden Aufstieg hingelegt: vom Zweitligisten bis in die erste Bundesliga und 2022 sogar ins Viertelfinale der Champions League. Nun steht Lüneburg nur noch ein Sieg vom ersten großen Triumph entfernt.

Der Weg ins Finale war von beeindruckender Widerstandskraft geprägt. Unter Trainer Stefan Hübner, der seit 2014 die Geschicke des Teams lenkt, hat die Mannschaft immer wieder Rückschläge überwunden – darunter den Abgang mehrerer Leistungsträger. In dieser Saison formte er mit zehn Neuzugängen ein neues Team, das aktuell auf Platz zwei der Bundesliga liegt, knapp hinter den Berlin Volleys.

Einer der größten Talente des Kaders ist der 18-jährige Diagonalangreifer Axel Enlund. Seine Leistungen waren maßgeblich für den Erfolg der Mannschaft, darunter der historische Champions-League-Sieg gegen den polnischen Top-Klub Asseco Resovia Rzeszów – der erste Erfolg gegen ein Team aus der stärksten Liga der Welt.

Doch das Finale wird alles andere als einfach. Friedrichshafen, mit 17 Pokalsiegen Rekordhalter, dominiert seit Jahren den deutschen Volleyball. Die Mannschaft hat Lüneburg bereits in früheren Endspielen geschlagen und jagt nun den 18. Titel. Doch die Lüneburger haben einen seltenen Vorteil: eine ganze Woche Vorbereitungszeit – ein Luxus in ihrem dicht gepackten Spielplan.

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Rund 1.200 Fans werden erwartet, die nach Mannheim reisen, um ihr Team zu unterstützen – ein Zeichen für die wachsende Begeisterung um den Verein. Für Hübner und seine Spieler ist dies weit mehr als nur ein weiteres Spiel: Es ist die Chance, nach Jahren des Knapp-Danebens endlich einen Titel in die Höhe zu stemmen.

Das Pokalfinale findet am Samstag in Mannheim statt. Ein Sieg würde Lüneburgs ersten großen Triumph besiegeln und den beeindruckenden Aufstieg des Clubs krönen. Doch Friedrichshafen geht als Favorit ins Rennen – mit 17 Titeln im Gepäck.