Stuttgart 21: Warum die Deutsche Bahn im Chaos der Verzögerungen versinkt
Gerfried ThiesStuttgart 21: Warum die Deutsche Bahn im Chaos der Verzögerungen versinkt
Stuttgart 21: Deutsche Bahn steckt weiter in Verzögerungen und explodierenden Kosten fest
Was ursprünglich bis 2019 fertiggestellt werden sollte, hat sich längst zu einem Projekt ohne klaren Zeitplan entwickelt: der Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs im Rahmen von Stuttgart 21. Evelyn Palla, seit Oktober 2025 Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn, gerät zunehmend in die Kritik wegen des chaotischen Managements des Vorhabens.
Die Bauarbeiten begannen 2010 mit einem Budget, das inzwischen die ursprünglichen Schätzungen bei Weitem übersteigt. Die erste Phase des Projekts, mehrfach verschoben, soll nun bis Ende 2026 abgeschlossen werden – doch weitere Rückschläge könnten diesen Termin erneut infrage stellen.
Technische Probleme belasten das Vorhaben weiterhin und lassen selbst den angepassten Zeitplan fragwürdig erscheinen. Als größtes Verkehrsunternehmen Deutschlands sieht sich die Deutsche Bahn wachsender Kritik an Inkompetenz und Kostenexplosionen ausgesetzt. Die Leistung des Konzerns unter Pallas Führung bleibt ein zentraler Punkt öffentlicher Verärgerung.
Wann das Projekt tatsächlich fertig wird und welche Endsumme es verschlingen wird, ist nach wie vor unklar. Angesichts anhaltender technischer Herausforderungen wächst die Unsicherheit. Die Reputation der Deutschen Bahn steht auf dem Spiel, während Investoren und die Öffentlichkeit auf greifbare Fortschritte warten. Wie Palla die langjährigen Probleme löst, wird maßgeblich über ihre Amtszeit als Vorstandschefin entscheiden.