17 April 2026, 12:24

Streit um Feiertagsstreichung: Warum 76 Prozent der Deutschen dagegen sind

Detailierte alte Karte von Weimar, Deutschland, zeigt Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten mit begleitendem Text über die Stadt.

Streit um Feiertagsstreichung: Warum 76 Prozent der Deutschen dagegen sind

Ein Vorschlag, einen Feiertag in Deutschland abzuschaffen, hat landesweite Ablehnung ausgelöst. Die Idee kam im Rahmen von Regierungsgesprächen auf, um die Arbeitszeit zu erhöhen und die Wirtschaftsleistung zu steigern. Doch Umfragen zeigen: Die Mehrheit lehnt den Plan kategorisch ab.

Die Debatte begann, als Bundesvertreter vorschlugen, einen Feiertag zu streichen, um zusätzliche Arbeitstage zu schaffen. Befürworter sehen darin eine schnelle Möglichkeit, mehr Arbeitsstunden zu generieren. Kritiker hingegen argumentieren, dass der Schritt die tiefer liegenden wirtschaftlichen Probleme nicht löse.

Der öffentliche Widerstand ist massiv. Nur 21 Prozent der Deutschen unterstützen den Vorschlag, während 76 Prozent ihn ablehnen. Bei den erwerbstätigen Erwachsenen ist die Zustimmung noch geringer – lediglich 16 Prozent sind dafür, 82 Prozent dagegen.

Auch unter den Anhängern der Parteien stößt die Idee auf wenig Begeisterung. CDU/CSU-Wähler zeigen sich am offensten: 31 Prozent befürworten den Plan, doch die Ablehnung überwiegt deutlich. Gleichzeitig lehnen 85 Prozent der Wähler der Linken und 87 Prozent der AfD-Anhänger den Vorschlag ab. Regionale Unterschiede sind minimal – sowohl in Ost- als auch in Westdeutschland ist der Widerstand ähnlich stark.

Kritiker warnen, dass eine Umsetzung des Vorhabens zu massivem öffentlichen Widerstand führen könnte. Die wirtschaftlichen Vorteile wären ihrer Meinung nach begrenzt, während die politischen Kosten hoch ausfallen dürften.

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Der Vorschlag steht vor einer schweren Bewährungsprobe: Die Ablehnung ist über Parteigrenzen und Regionen hinweg breit gestreut. Sollte er umgesetzt werden, könnte er zwar mehr Arbeitsstunden schaffen – riskiert aber, weite Teile der Bevölkerung zu verprellen. Die Regierung muss nun abwägen, ob die wirtschaftlichen Gewinne den möglichen Unmut in der Bevölkerung wert sind.

Quelle