Steuererklärungen 2024: Finanzämter arbeiten schneller – doch Baden-Württemberg hinkt hinterher
Brigitta SchülerSteuererklärungen 2024: Finanzämter arbeiten schneller – doch Baden-Württemberg hinkt hinterher
Steuerbehörden in Deutschland bearbeiten Einkommensteuererklärungen für 2024 schneller als in den Vorjahren
Die Finanzämter in Deutschland haben die Einkommensteuererklärungen für 2024 schneller bearbeitet als in den Jahren zuvor. Zwar waren aufgrund der kürzeren Fristen Verzögerungen zu erwarten, doch die aktuellen Zahlen zeigen eine leichte Verlangsamung im Vergleich zu 2023. Mehrere Behörden – sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene – teilten sich die Arbeit.
2023 lag die durchschnittliche Bearbeitungsdauer bei 54 Tagen. Im Folgejahr gab es eine deutliche Verbesserung: Die Erklärungen wurden im Schnitt bereits nach 41 Tagen abgearbeitet. 2025 brachte jedoch einen kleinen Rückschlag, da Ämter in Baden-Württemberg und anderen Bundesländern länger brauchten, um den Rückstau abzubauen.
Die Rückkehr zu den vorpandemischen Abgabefristen führte dazu, dass mehr Steuerzahler ihre Erklärungen innerhalb eines kürzeren Zeitraums einreichten. Dieser Anstieg der Eingänge verlängerte die durchschnittliche Bearbeitungszeit auf 45 Tage – also etwa sieben Wochen. Beteiligt waren lokale Finanzämter, regionale Finanzbehörden wie die Oberfinanzdirektion Baden-Württemberg sowie das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt), das für Datenprüfungen und -übermittlungen zuständig war.
Trotz des leichten Anstiegs liegen die Bearbeitungszeiten weiterhin unter denen von 2023. Die Zahlen für 2025 spiegeln den Druck durch strengere Fristen und höhere Eingangsvolumen wider. Die Finanzämter arbeiten die Erklärungen weiterhin mit Unterstützung von Landes- und Bundesbehörden ab.