St. Pauli schockt den VfB Stuttgart mit 2:1 – Überraschung im Millerntor-Stadion
Gerfried ThiesAbstiegsanwärter St. Pauli überlistet kämpfenden Stuttgart - St. Pauli schockt den VfB Stuttgart mit 2:1 – Überraschung im Millerntor-Stadion
FC St. Pauli feiert Überraschungssieg: 2:1 gegen VFB Stuttgart
Am 7. Februar 2026 gelang dem FC St. Pauli ein überraschender 2:1-Heimerfolg gegen den VFB Stuttgart in einem packenden Bundesliga-Duell im Millerntor-Stadion. Die Außenseiter, die ohne wichtige Verteidiger antreten mussten, beendeten damit eine Serie von sechs Spielen ohne Sieg – und das gegen die formstarken Gäste. Für Stuttgart, das in der Liga seit zwei Monaten ungeschlagen geblieben war, endete die erfolgreiche Serie abrupt.
Die Partie begann mit klaren Vorteilen für die Schwaben, die im Vergleich zum DFB-Pokal-Viertelfinalsieg gegen Kiel kaum Veränderungen vorgenommen hatten. Doch es war St. Pauli, das gegen den Spielverlauf in Führung ging: Manolis Saliakas erzielte in der 35. Minute das verdiente 1:0 für die Hausherren.
Die Hamburger bauten ihren Vorsprung in der 55. Minute aus, als Danel Sinani einen Elfmeter verwandelte. Trotz des Fehlens defensiver Schlüsselspieler wie Hauke Wahl, Eric Smith und des langzeitverletzten Ricky-Jade Jones behielten die Gastgeber die Kontrolle über das Spiel. Stuttgart fand lange keine Lücken in der kompakten Abwehr der Norddeutschen, bis Einwechselspieler Jamie Leweling in der 90. Minute mit dem Anschlusstreffer für den Ehrentor sorgte.
Der Sieg war ein seltener Lichtblick in einer ansonsten durchwachsenen Saison für St. Pauli. Ihre präzisen Offensivaktionen, die selbst in vorherigen Niederlagen – wie etwa gegen Augsburg – für Probleme gesorgt hatten, zahlten sich diesmal aus.
Mit den drei Punkten rückte St. Pauli auf zwei Zähler an den Relegationsplatz heran und verschaffte sich damit etwas Luft im Abstiegskampf. Für Stuttgart hingegen war es die erste Ligapleite seit Dezember. Das Ergebnis könnte Gegner dazu zwingen, ihre Taktik gegen die Hamburger zu überdenken – deren unberechenbare Offensivausbrüche bleiben schwer zu stoppen.